Donnerstag, 15. November 2012

REZENSION: Schwarze Blumen

Autor: Steve Mosby
Verlag: Droemer

Seiten: 400

Kurzinhalt:
Sonst verschwinden Kinder. In diesem Buch erscheint ein kleines Mädchen plötzlich. In der Hand hält sie eine Damenhandtasche, darin eine schwarze Blume. Die Geschichte, die sie dem Polizisten, der sie findet, erzählt, ist so haarsträubend, dass der Autor Robert Wiseman später einen Roman daraus macht.

Doch was ist Fiktion, was ist Wirklichkeit? Wiseman ist bald darauf tot. Und auch ein weiterer Autor, der Jahre später offenbar Recherchen zu diesem Roman anstellte, kommt ums Leben.

Meine Meinung:

Ich weiß nicht, ob ich die Story im Nachhinein besonders bekloppt oder besonders genial finden soll - auf jeden Fall ist sie nicht gewöhnlich, wie schon die Einleitung zum Kurzinhalt zeigt.

Allerdings ist sie auch sehr schwer zu lesen. Das Buch hat soviele Handlungsstränge (z.T. muss man sie sich sogar dazu denken), dass es schwierig ist, wirklich dauerhaft Spannung aufzubauen und zu halten.

Da wird einerseits aus der Ich-Perspektive von Neil Dawson erzählt, der der Sohn des zweiten gestorbenen Autors ist und der nun Antworten sucht.

Zudem begleitet der Leser die Polizistin Hannah Price, die den Tod dieses Autors untersucht und dabei noch andere Entdeckungen macht.

Außerdem fließen immer wieder Auszüge aus dem (fiktiven) Buch von Robert Wiseman in den Thriller ein (sozusagen ein Buch im Buch), wobei Wirklichkeit und Fiktion irgendwann zu verschwimmen scheinen. So passieren Dinge in der Realität, die in dem Buch von Wiseman beschrieben sind. Zu sehr nachdenken darf man darüber beim Lesen nicht.

Lange ist auch nicht recht klar, wie all dies zusammenhängt. Erst zum Schluss des Buches kommt die Geschichte ein wenig in Fahrt, auch wenn die Auflösung nachher mir persönlich sehr konstruiert erscheint.

Fazit:
Etwas wirrer Thriller mit einer ungewöhnlichen, wenn auch recht konstruierten Story.


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