Donnerstag, 18. Februar 2016

REZENSION: Reliquienblut und Gottesurteil (Hörbuch)

Titel: Reliquienblut und Gottesurteil 
Autorin: Rebecca Gable
Länge: 1 CD, 50 min.

Sprecherin: Christiane Paul


Kurzinhalt: (Verlagstext):

Raffinesse, Intelligenz und Fingerspitzengefühl - es sind die Frauen bei Rebecca Gablé, die es grandios verstehen, die Männer an die Wand zu spielen. Ob als Novizin, die den Mord an ihrem Vater aufdeckt, um dem mittelalterlichen Klosterleben zu entkommen, oder als junge Witwe, die hinter einem skrupellosen Verbrechen steckt - beide sind starke Frauen, die sich einen Platz sichern in Ihrem Herz und Verstand.
Christiane Paul gelingt, was wir am Hören so sehr lieben: Mit ihrer enormen Erzählkraft knipst sie das Kino in unserem Kopf an, und wir sehen das bunte, pralle, facettenreiche und auch grausame Leben des 14. Jahrhunderts so lebendig vor uns, als wären wir mittendrin.

Meine Meinung:

Nachdem ich mit den "Siedlern von Catan" nicht so ganz warm geworden bin, habe ich mich an zwei Kurzgeschichten von Rebecca Gable gewagt.
Wobei der Größenunterschied von Reliquienblut (ca. 40 min.) und Gottesurteil (ca. 10 Minuten) schon in der Schrift auf dem Cover auffallend ist.


So ist die erste Geschichte durchaus noch dazu angetan, sich mit den Figuren zu identifizieren, allen voran der im Mittelpunkt stehenden Ursula, die es nicht auf sich sitzen lassen will, dass der Bruder ihr die Hochzeit verwehrt und sie ins Kloster geben will.
Und dabei ihr Wissen einsetzt, was sie bisher bei den Nonnen gelernt hat.

Das danach folgende "Gottesurteil" ist dagegen viel zu kurz, um sich darüber wirklich eine Meinung bilden zu können.

Auch Christiane Paul, die ich als Schauspielerin sehr schätze, fand ich hier als Sprecherin eher dröge und langweilig.

 

Fazit:

Alles in allem nett für zwischendurch. Muss man aber auch nicht hören.


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