Freitag, 10. Juni 2016

REZENSION: Die Entführten - Im Sog der Zeiten 1 (Hörbuch)



Titel: Die Entführten - Im Sog der Zeiten  Teil 1
Autorin: Margaret Peterson Haddix
Länge: 4 CDs, 277min.
Sprecher: Hans Löw


Kurzinhalt:

"Du bist einer der Verschollenen. Vorsicht! Sie kommen zurück, um dich zu holen."

Jonas ist 13 und wurde adoptiert. Für ihn war das nie etwas Besonderes, bis er diese mysteriösen Nachrichten erhält. Zusammen mit seiner Schwester Katherine und seinem Freund Chip geht er den Botschaften nach und stößt auf eine vertuschte Flugzeugentführung und ein unvorstellbares Komplott: Zeitreisende aus der Zukunft handeln mit berühmten Kindern der Geschichte.
Und Jonas ist eines von ihnen! Die Freunde wollen die Zeitreisenden stellen und geraten in den Sog der Zeiten.

Meine Meinung:

Am Anfang lässt sich die Geschichte Zeit, man lernt Jonas kennen und seine Eltern lieben, die so wunderbar mit dem Thema "Adoption" umgehen.

Als die ersten Nachrichten auftauchen rücken zwei weitere Kinder in den Mittelpunkt: Bens "Schwester" Katherine und sein Freund Chip.
Die drei beginnen in "Drei-Fragezeichen-Manier" zu ermitteln, wobei der Spannungsbogen ein flacherer ist.
Man merkt halt schnell, dass das Buch eher Kinder und Jugendliche zur Zielgruppe hat.

Wobei damit auch ein wenig kokettiert wird, denn eine Erwachsene erklärt den drei Kindern gleich zu Anfang ihrer "Ermittlungen", warum sie sich als "Ermittler" ziemlich auffällig machen und worauf sie lieber achten sollten, wenn sie unentdeckt bleiben wollen.

Dennoch war ich eine zeitlang mitgerissen, da sich auch fantastische Elemente in die Geschichte einschleichen. Etwa Menschen, die plötzlich aus dem Nichts auftauchen bzw. wieder verschwinden.

Doch konnte mich der Fortgang des Hörbuches so gar nicht überzeugen. Speziell das letzte Drittel verläuft im Vergleich zum angenehmen detailfreudigen Anfang des Buches so hektisch und das Ende lässt so vieles offen, dass es nur als Cliffhanger zum Nachfolger dienen kann. Was mir jedoch nachher echt die Lust an der Story verleidet hat.
 
Was soll so eine Geschichte, die mittendrin abreißt und mich letztlich nur dazu zwingt den Nachfolgeband zu kaufen? Ich weiß nicht, wie es Euch damit geht, aber ich fühle mich mit soetwas grundsätzlich ziemlich veralbert.

Fazit:

Um es mit drei Stichpunkten zu sagen: Schöner Anfang, interessanter Plott, blödes Ende.
Und dadurch schwer fair zu bewerten.
Aber ich gebe noch:


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