Dienstag, 31. Januar 2017

Januar-Impressionen

Der Januar ist bei mir immer ein sehr lesestarker Monat. Ich habe endlich genug Winterruhe, um auf der Couch zu lümmeln und zu lesen und fühle mich nicht so getrieben, wie zu anderen Zeiten - obwohl ich auch beruflich ganz schön eingespannt war.

Gelesen habe ich:

         
 
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Gehört:


   
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Ich möchte in diesem Jahr am Ende jedes Monats auch einen kurzen Rückblick auf meine persönlichen Jahresvorhaben werfen und schauen, wie weit ich mit der Verwirklichung vorangeschritten bin.


Im Januar habe ich mir vor allem folgenden Punkten gewidmet (die Zahlen entsprechen der Aufzählung aus meinem Jahresvorhaben für 2017)


2. Keller weiter entrümpeln
Ich habe wirklich bewusst versucht, jeden Tag irgendetwas zu entsorgen. Nur so fange ich wirklich an. Und habe das auch entsprechend dokumentiert (noch nichts aufgeschrieben bedeutete also noch nichts weggeworfen).
Da ich irgendwann nichts mehr in meiner Wohnung so schnell zum Wegschmeißen gefunden habe (obwohl es sicher noch genug gibt), habe ich mich zwangsläufig irgendwann in den Keller begeben und so einiges gefunden, was weg kann.
Das fällt mir nicht immer gleich leicht, aber es hat mich sehr motiviert und ich hoffe, dass ich dran bleibe.



6. Mindestens 1x die Woche Sport machen (oder, wenn das nicht klappt, zumindest lange spazieren gehen o.ä.):
Tatsächlich bin ich in diesem Monat wieder regelmäßig schwimmen gegangen, was ich schon ewig nicht mehr getan habe. Dabei hat es mir geholfen aufzuschreiben, wann ich Sport mache. Da merkt man nämlich erstmal, wie oft man eigentlich Ausreden vorschiebt. Wenn ich in der Woche dann noch nicht beim Sport war, habe ich mich durch die Liste selbst kontrolliert.
Außerdem habe ich mir ganz bewusst Zeiten zum Spazierengehen genommen, wenn ich eigentlich für gar nichts "Zeit" hatte. Und Schnee und Sonne haben mich an vielen Tagen gern nach draußen gehen lassen. Selbst meinen Schrittzähler habe ich wieder aktiviert.


7. Weitestgehend auf Zucker verzichten:
Ist mir leider nur an ganz wenigen Tagen gelungen. Da ich momentan aber Buch über mein Essverhalten führe, konnte ich mir zumindest bewusst machen, dass bei mir speziell abends bzw. nach der Arbeit ein ziemlicher "Süßhunger" eintritt (während ich tatgsüber gut "ohne" auskomme).
Was offenbar mit Stress zusammenhängt.
Als ich nämlich dann doch mal etwas konsequenter war, litt ich aufeinmal unter Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Insofern fange ich an, mein Vorhaben zu modifizieren: nur an manchen Tagen auf Zucker zu verzichten oder diesen eher bewusst zu minimieren.



10. Einen digital-freien Tag
Klappt samstags ziemlich gut. Ich lese dafür einfach wieder mehr auf meinem KINDLE statt bei SKOOBE. So bin ich auch nicht abgelenkt, wenn eine Nachricht o.ä. reinploppt.




Ansonsten war ich nicht am Klavier, schiebe Theater und Kino etwas vor mit her (obwohl Lust dazu da ist, aber momentan lümmeln wir lieber entspannt auf dem Sofa und machen "Heimkino"), war aufgrund von Arbeitsstress nicht beim Tango Argentino (ist aber für nächsten Monat fest eingeplant), hab noch nicht wirklich abgenommen oder entspannt (Ausnahme: das Wochenende nach meinem Geburtstag Anfang des Monats, als wir im Wellnesshotel waren), habe nur minimal gestrickt (eine Bommelmütze für das süßeste Baby ever, das sofort mein Herz gestohlen hat!), gar nicht geschrieben (außer sehr viele Listen) und erstmal Ideen bezüglich der Sache entwickelt, in die ich mich gern verlieren würde.

Mal sehen, wie es weiter voran geht....

Kommentare:

  1. Hallo meine Liebe ;)

    WoW, du warst ja fleissig, ich hab grade mal ein Buch geschafft *heul* Aber ich hoffe die Leseflaute macht bald mal nen Abgang.

    Tja, bei mir gibts leider nichts was ich wegschmeissen kann. Ich hab ja kaum was bei mir. Als wir im August die Wohnung verloren wurde allerdings einiges weg geschmissen. Also, so schnell muss ich auch nicht weg schmeissen.

    Gratuliere. Dann hoff ich das du mit dem Sport weiter machen kannst und nicht wieder in alte Fahrwasser gerätst. Ich hasse Sport. Aber ich mach alles zu Fuss. Ich hab ein Job wo ich 8 Stunden stehe oder mal einige Schritte laufe. Also Bewegung hab ich wenigstens etwas. Aber so richtig was zum auspowern das mir gefällt hab ich noch nicht gefunden.

    Was den Zucker angeht, da ist es bei mir das selbe. Tagsüber esse ich eigentlich nie süsses, erst Abends wenn es endlich ruhiger wird. Nervennahrung. Ich versuch ja auch immer mal wieder zu verzichten...

    Digital freie tage gibts bei mir immer dann wenn ich arbeite. Denn da hab ich gesagt das ich da den Computer gar nicht einstelle. Weder vorher wenn ich Spätschicht habe noch am Abend wenn ich früh los musste. Das geht wirklich super, und das seit Jahren.

    Anfangen zu stricken werd ich auch wieder, es wird eine Babydecke geben *jupie* :D Aber es ist echt ein scheiss Luxushobby, die Wolle ist so sau teuer und er Schweiz. Weiss nicht wie es in Deutschland oder Österreich. Na ja wenn man gerne auf Qualität achtet. Na mal sehen.

    So, dann bin ich auf deinen nächstem Rückblick gespannt und drück die die Daumen das alles so klappt wie du dir das wünscht.

    Liebe Grüsse
    Alexandra

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    1. @ Alexandra

      Es gibt ziemlich teure Wolle in Wollläden, das stimmt. Aber gerade bei Babysachen kann man ja gut Reste nehmen, das wird schön bunt und sieht toll aus.

      Bin gespannt, was der nächste Monat so bringt.

      LG

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  2. Klingt doch nach einem ziemlich erfolgreichen Monat :) Wesentlich erfolgreicher als meiner ^^ Ich will nächsten Monat auch mal wieder entrümpeln. Aber ich denke, paar Pausen sind nicht verkehrt, damit man wieder etwas Abstand gewinnt.

    Zum abendlichen Essen von Süßigkeiten hätte ich noch den Tipp, es vielleicht mit Protein-Riegeln zu versuchen. Die sollten allerdings wirklich um die 20g oder mehr Protein enthalten, damit es nicht nur versteckte Süßigkeiten sind. Die machen satt, schmecken durchaus und man hat eine Weile mit denen zu tun. Außerdem hilft Protein beim Muskelaufbau :)

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    1. @ Elena

      Genau, man wird entrümpelmüde, obwohl es andererseits auch gut ist, dran zu bleiben. Manche Sachen werfe ich nach 1x drüber schlafen dann doch noch weg.
      Ich hoffe, Du berichtest von Deinen Erfolgen, das motiviert mich dann auch wieder zusätzlich. ; )

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  3. Das klappt ja schon super mit deinen Jahresvorhaben. Ich finde auch, dass es meist sehr hilfreich ist, wenn man manches aufschreibt/eine Liste führt - dann sieht man auch wirklich, ob man konsequent war und kann sich nicht so leicht selbst belügen.

    Kopfschmerzen und Müdigkeit sind ja keine so ungewöhnlichen "Entzugserscheinungen", wenn man ganz auf Zucker verzichtet. An sich sollten sich die nach einer Weile geben. Ich finde es aber auch immer total schwer, ganz auf Zucker zu verzichten. Wenn ich es lang genug durchhalte, dann verschwindet zwar das Verlangen nach Süßem ganz, aber dann ist auch jedes Mal Zucker schon wieder zuviel und ich hab dann meist einen kompletten Rückfall.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg mit deinen Vorhaben!

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    1. @ Neyasha

      Spannend, dass Du ähnliche Erfahrungen mit dem Zucker gemacht hast. Letztes Jahr war ich total stolz auf mich, da habe ich in der Fastenzeit echt 7 Wochen konsequent durchgehalten, momentan sieht es leider nicht danach aus. Der Winter ist da wahrscheinlich auch keine gute Zeit dafür, weil der Körper Energie für Wärme braucht. Und ich kenn das auch: kaum wird man Rückfälle, wird es wieder schwer. Eine echte Sucht eben.

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    2. Bei mir klappt es derzeit auch nicht - muss definitiv am Winter liegen (hoff ich mal *g*)!

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  4. Ich finde auch, dass du im Januar viel erreicht hast! Gerade das Entrümpeln macht ja auf Dauer keinen Spaß, wenn man sich wirklich auf die Suche machen muss, statt das offensichtliche wegzuwerfen. Und das regelmäßige Schwimmen ist auch cool! :)

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    1. @ Winterkatze

      Ja, gerade über das Schwimmen bin ich auch echt glücklich, da ich das jahrelang nicht mehr gemacht habe und dank einer neuen Schwimmhalle im UmKreis mich nun endlich wieder motivieren konnte.

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    2. Verständlich! :) Schwimmen ist einfach toll, aber wenn man dafür quer durch die Stadt muss (und dann noch ein Vermögen für den Eintritt bezahlt), dann fällt es schwer sich aufzuraffen.

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