Montag, 8. Januar 2018

REZENSION: Achtsam durch die Rauhnächte



Titel: Achtsam durch die Rauhnächte. Inspirierende Impulse zum Jahreswechsel (👉KLICK💁)
Autorin: Maren Schneider
Länge: 144 Seiten

Verlag: O.W. Barth


Kurzinhalt (Verlagstext):

Auftanken, zur Ruhe kommen, sich neu ausbalancieren und mit einer neuen Ausrichtung das neue Jahr beginnen: All dies gelingt mit Achtsam durch die Rauhnächte. Die bekannte Achtsamkeitslehrerin Maren Schneider gestaltet hier erstmalig ein Achtsamkeits-Retreat für alle, die sich während der magischen Zeit der Rauhnächte bewusst eine Auszeit gönnen wollen. Rituale, Meditationen und Achtsamkeitsübungen begleiten Sie durch diese magische Zeit zwischen Heiligabend und dem Dreikönigstag.
Ein Stück wiedergewonnene Heimat wird zugleich zu einem Retreat mit den effektiven Methoden für mehr Achtsamkeit, Mitgefühl und Klarheit im Leben. Eine perfekte innere Einkehr zum Jahreswechsel mit praktischen Anleitungen Tag für Tag.


Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich seit Weihnachten begleitet und ich habe mich jeden Abend darauf gefreut, darin zu blättern und mir Impulse und Ideen für den Tag zu holen.

Dabei hat mir besonders gut gefallen, dass die Autorin von Anfang an betont, dass all ihre Ideen nur Impulse sein können und niemand sich sklavisch daran halten muss. Selbst die Reihenfolge ist flexibel, obwohl ich beim Lesen schon fand, dass ihre Vorschläge einer inneren Logik folgen.

So ist jeder Tag der Rauhnächte einem Monat zugeordnet - von Janur bis Dezember. Und so wie man am Jahresende Rückschau hält, so schlägt sie diese Rückschau auch am 5. Januar vor, da die Rauhnächte ein Ende fnden.

Die Nächte sind insgesamt von Rückschaurn, Verabschieden, Dankbar ein
 Sowie auch dem Blick auf neue Vorgeben geprägt.

Alle Vorschläge von Maren Schneider sind nur wenige Seiten lang und lesen sich insofern auch problemlos an einem stressigen Tag - wobei die Rauhnächte eigentlich genau das nicht sein sollen.

Dennoch müssen viele von uns in der Zeit auch arbeiten, doch auf für solche Menschen sind die vielen Übungen (für die es in der EBOOK-Version auch You-Tube-Links mit Anleitungen gibt) geeignet.

Diese dauern eigentlich nur wenige Minuten und kann man oft auch in den Alltag - gern auch über die Rauhnächte hinaus einbauen.

Mir persönlich hat vor allem etwa die Atemübung gefallen, bei der man sich allein auf seinen Atem konzentriert - und auf nichts anderes sonst, seien es störende Gedanken oder ähnliches.
Das ist schwerer, als es hier klingt. Kann man aber auch gut mal an der Bushaltestelle machen.

Überhaupt ist das Konzentrieren auf das Hier und Jetzt eine der wichtigsten Säulen dieses Buches. Etwas, dass wir in unserem schnellen und digitalen Alltag im Prinzip verlernt haben. Es ist nicht zu verleugnen, dass Maren Schneider Achtsamkeitslehrerin ist.

Sie empfiehlt, sich jeden Morgen seine Träume aufzuschreiben, das Wetter zu betrachten (weil auch dies Aussagen über Kommendes machen kann), Gedanken und Vorhaben zu notieren.

Viele Ideen der Autorin gefallen mir insofern sehr und haben mir schon beim Lesen ein beruhigendes Gefühl vermittelt. Dazu zählt auch ihre freundliche und zugewandte Art - deutlich auch etwa darin, dass sie Wert darauf legt, während der Rauhnächte auch anderen Menschen zu gedenken, die einen im Leben begleiten oder begleitet haben.

Auch dass man die meisten Übungen von seiner persönlichen Kuschelecke aus machen kann und soll, die man dafür extra gemütlich einrichtet, klingt schon nach Erholung pur.

Anderes, wie das permanente Ausräuchern der Wohnung war weniger meins. Aber das ist Geschmackssache.
Aber wie oben schon geschrieben: alles kann, nichts muss.


Fazit:

Ich werde dieses Buch jetzt wohl jedes Jahr zur Hand nehmen und mich inspirieren lassen. Der Autorin ist es gelungen, mir den Zauber der Rauhnächte nahe zu bringen.



Ich habe mir infolgedessen bereits ein neues Buch mit einem 14Tage-Programm besorgt, was mir nun bei der Ent-Schleunigung und Ent-Digitaliserung meines Lebens (eines meiner Vorhaben für 2018) helfen soll: SWITCH OFF UND HOL DIR DEIN LEBEN ZURÜCK.
Mal sehen, ob das genauso gut funktioniert. Ich werde Euch berichten.

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