Freitag, 5. Februar 2010

REZENSION: Blutlied

Erster Satz:

Mit der Faust gegen die Rückwand meines Schranks zu schlagen, war nicht gerade einer meiner schönsten Träume.



Kurz-Beschreibung:
"Blutlied" ist der 5. Band der Rachel-Morgan-Serie. In diesem Band geht es um die Schwierigkeiten, die der Besitz des Fokus (aus dem 4. Band) für die Hexe Rachel mit sich bringt. Immerhin hat dieses Artefakt die Macht, die Werwölfe an die Spitze aller Inderlander zu katapulitieren und damit das bisherige Gleichgewicht der Arten völig zu zerstören. Aufeinmal sterben überall Werwölfe und Rachels Alpha, David, scheint irgendwie darin verwickelt. Außerdem sind da immer noch die Dämonen, die keine Ruhe geben und irgendwas suchen.....

Mein Eindruck:
Nach "Blutpakt", das wirklich vollgepackt war mit sich überschlagenden Ereignissen, fand ich diesen Band eher ruhig. Kim Harrison nutzt fast 600 Seiten, um einige Charaktere stärker auszubauen, wobei mir persönlich dieses Hin und Her zwischen Ivy und Rachel mittlerweile echt auf die Nerven geht - ich kann es auch einfach nicht nachvollziehen, obwohl ich alle ihre Ausführungen über Vampire und andere Arten allgemein in den anderen Bänden durchaus gelesen habe.

Schön finde ich dagegen, dass auch die Rolle meiner Lieblingsfigur Jenks und seinen Kindern weiter ausgebaut wird und er weiter seinen goldenen Pixistaub durch die Seiten zieht.

Dennoch war das Buch in all seinen Verwicklungen nicht immer einfach zu lesen, nicht alles war logisch, steuert aber letztlich auf ein fulminantes Finale zu, in dem einige Fäden sich wieder etwas entwirren.
Das hat mich ein wenig versöhnt, dennoch hat mir der vorherige Band einfach besser gefallen.

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