Sonntag, 19. September 2021

LESESONNTAG im September - 19.09.2021

10.00 Uhr: Es ist der 3. Sonntag im September und damit der von Konstanze ausgerufene monatliche Lesesonntag! Und ich freu mich unglaublich wieder dabei zu sein!

Im Juli war ich im Urlaub und im August bei einer Führung durch eine alte Brauerei, so dass das Bloggen eher zu kurz kam.

Das hatte und hat aber auch andere Gründe. Zwischendurch habe ich es hier immer mal wieder angedeutet, dass ich mein Leben gerade etwas umbaue. Die Ursachen sind - wie das bei vielen oft der Fall ist - eher von außen aufoktroyiert und haben mit Menschen in Führungspositionen zu tun, die einen einfach nicht SEIN lassen können. Und Anderssein lieber zerstören als als Bereicherung empfinden.

Mittlerweile bin ich in einem Alter oder auch in einem Reifegrad angekommen, in dem ich mich aber für andere nicht mehr ändern möchte, sondern morgens noch guten Gewissens in den Spiegel schauen.

Nach 2 Jahren Gegenwind mag und kann ich aber auch nicht mehr kämpfen, sondern muss mich jetzt selbst schützen. Zumal ich entsetzt darüber war, wieviele Menschen in meiner Umgebung lieber aushalten, regelrecht Angst haben, als sich zu wehren. Ich dachte, das hätten wir seit über 30 Jahren überwunden. Aber offenbar noch nicht in den Köpfen.

Das alles hat mich in den letzten Monaten unglaublich viel Kraft gekostet, so dass ich jetzt erst einmal die Reißleine gezogen habe und gerade an einem Punkt im Leben bin, an dem ich alles um mich herum genau ansehe. Und mich sehr genau frage, was und wer eigentlich wirklich ICH bin und was von außen auf einen einprasselt. Wobei mir vieles davon gerade oft zuviel ist. 

Entsprechend miste ich mein Leben gerade buchstäblich aus (wer meinen Ausmist-Blog verfolgt, hat die vermehrte Aktivität der letzten Woche schon mitbekommen), schaue sehr genau hin, was mir gut tut und versuche mir nach und nach Inseln der Ruhe und des Raums zurückzuerobern. Ich habe gemerkt, dass mir die ganzen Informationen, die zum Teil Tag für Tag auf einen einprasseln nicht gut tun, dass ich mich wieder mehr mit Achtsamkeit im Alltag beschäftigen möchte und sehr viel häufiger innehalten.

Nachdem mir in letzter Zeit vermehrt Dinge passiert sind, wie etwa dass ich mich ausgesperrt habe oder mein Auto unverschlossen vor dem Brandenburger Tor inmitten einer Demonstration hab stehen lassen, und mir immer wieder Dinge entfallen, ist es höchste Zeit! Allerdings braucht auch vieles Zeit.

Wie lange, weiß ich nicht und das macht mir auch oft Angst. Aber mich unnötig unter Druck zu setzen, bringt mich auch nicht weiter. Das tun schon genug andere Menschen und es spannend, was all das auch gerade mit meinem Umfeld macht.

Wie auch immer, ich habe mich jedenfalls auf den heutigen Tag gefreut, weil ich lesen "darf" und mir
selbst das in den letzten Monaten immer schwerer gefallen ist. Am Dienstag war ich im Theater und habe "Mord im Orientexpress" in einer unglaublich tollen Aufführung von und mit Katharina Thalbach gesehen.

Seitdem liegt das Buch von Agatha Christie wieder auf meinem Nachttisch und ich genieße all die genauen Beobachtungen des Hercule Poirot und den feinen Humor seiner Autorin. Beides verliert sich bei vielen Menschen derzeit so sehr. Ich bin frustriert, wenn ich mit jemandem zusammen bin, der parallel ständig sein Handy checkt oder Nachrichten schreibt. Oder gar nicht mehr mitbekommt, was um ihm herum passiert. Oder sich nur noch auf einer sehr oberflächlichen Ebene damit auseinandersetzt.

Während ich in den letzten Monaten wieder mit Malen und Zeichnen begonnen habe und mich so zwinge sehr genau hinzusehen. Um mir Zeit zu lassen, die Dinge wirklich entstehen zu lassen.

Ich hoffe, ich habe Euch mit meinen Ausführungen jetzt nicht irretiert, aber es ist das, was mich seit einiger Zeit bewegt und hier sicherlich mit einfließt.

Denn ich merke auch, dass mich zunehmend der Buchmarkt nervt, der zum größten Teil nur noch von Trittbrettfahrern lebt, weil ein bestimmtes Thema gerade gut läuft und sich verkauft und ich all diese Bücher nicht mehr lesen mag. Mittlerweile liegen hier so viel angefangen herum und auch das ärgert mich. 

So, genug palavert. Ich hoffe, Ihr genießt den Tag. Dann hat er seinen Zweck bereits erfüllt.

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16.00 Uhr: Kurzes Nachmittags-Zwischen-Update. Hab noch keine Zeile gelesen. 🙈 Dafür sitze ich gerade an einem herbstlichen See und genieße die Natur. 



Melde mich später. Auch ausführlich auf Eure lieben Kommentare. Das Netz ist hier nicht so phänomenal. 

Liebe Grüße. 

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20.00 Uhr: So, jetzt habe ich erstmal eine ausführliche Blogrunde gemacht und war ja froh, bei noch mehr von Euch zu lesen, dass sie am heutigen LESE-Sonntag noch gar nicht groß zur namensgebenden Tätigkeit gekommen sind. Sei es drum.

Ich hatte gegen Mittag massive Hummeln im Hintern, da sich doch mal kurz die Sonne blicken ließ, so dass ich raus ins Brandenburgische gefahren bin und dachte: Kann ja auch schön mit Blick auf dem See lesen. Nur dass ich mein Buch zuhause vergessen hatte. 🙈 

Ich habe oben schon erwähnt, dass ich momentan etwas neben der Spur bin? Egal, bin ich eben am See entlangspaziert und habe den phänomenalen Ausblick auch so genossen. Ist ohnehin "achtsamer" 😉.

Nun werde ich mich aber mit Poirots ins Bett begeben, der gerade diverse "Zeugen" befragt und von der Fülle der Beweise in diesem Fall etwas erschlagen ist. Was ihn ja letztlich auch misstrauisch macht.

Ich staune, wie gut das Theaterstück sich an die Romanvorlage gehalten hat. Wer übrigens mal einen Eindruck von der Umsetzung bekommen möchte, der schaue mal hier: 

Ich habe die Aufführung extrem gefeiert!

Falls wir uns heute nicht mehr lesen: Schlaft gut, Ihr Lieben! Wir lesen uns spätestens zum Herbstlesen wieder! 🎃

Samstag, 18. September 2021

REZENSION: Die Highlanderin

Titel: Die Highlanderin (LINK zu AMAZON)

Autorin: Eva Fellner
Verlag: ATB
Seiten: 505



Kurzinhalt (Verlagstext):

Island 1289: Bei einem Schiffsunglück gerät Enja in die Fänge von Menschenhändlern. Sie wird in den Orient entführt und dort zur Assassinin ausgebildet. Als junge Frau sucht sie ihre Wurzeln und macht sich auf den langen Weg nach Schottland, wo in den Highlands ein erbitterter Krieg zwischen den Clans und den Engländern tobt. Als Enja bei einem Angriff schwer verletzt wird, rettet sie ausgerechnet der Clanführer James Douglas. Auf seiner Burg kommt sie wieder zu Kräften. Sie ist fasziniert von James, und als er in englische Gefangenschaft gerät, unternimmt Enja alles, um ihn zu retten – obwohl sie sich damit einen mächtigen Feind macht: den englischen König.


Meine Meinung:

Der Titel assoziiert bei der Schottland-affinen Leserin zunächst Bilder eines Filmes der späten 80er: Highlander.... War da nicht mal was? War das nicht ein langhaariger Naturbursche, der sich durch diverse schottische Clans metzelte und nicht wirklich sterben konnte?

Nun wird also neuzeitlich gegendert und mangels weiblicher Form im Titel verdenglischt: Die Highlanderin.

Na, das wird ja was sein. Eine blondgezopfte, emerald-grün-gewandete Lady schaut auf dem Cover in die schottisch anmutende Ferne, während sie ihr Kleid sittsam mit einer Hand hält, um dem typisch schottischen Wetter zu trotzen und dieses Kleidungsstück züchtig nach unten zu halten.

Hätte sonst gleich die Frage beantwortet: Was trägt die Schottin unter dem Rock? In dem Fall eine ganze Menge!

Und das wird sogleich im 1. Kapitel klar. Das mit einer Hochzeit beginnt. Aber ganz anders endet, als man es vermuten mag. Nämlich mit einem von ihr verübten Anschlag.

Von wegen sittsam und züchtig. Enja ist eine ausgebildete Assassinin. Und ihr Weg dorthin wird in diversen Rückblenden beleuchtet.

Denn Schottland ist tatsächlich nur kurz Schauplatz des Geschehens, da es die Protagonistin aufgrund eines Schiffsunglücks in den Orient verschlägt.

Und dort wird nicht nur der kälte-gewohnten Schottin heiß! Denn was sie dort erlebt, ist so voller wunderbarer Abenteuer, dass man die Filmerinnerungen der 80er getrost einmotten und durch neue Bilder ersetzen kann.

Wer braucht unsterbliche Kerle, wenn er so eine mutige und kluge Heldin begleiten darf?

Ja, Enja ist extrem von sich überzeugt („Ich bin etwas Besonderes!“) und das mag mancher Leserin vor dem historischen Hintergrund etwas fraglich aufstoßen - aber ich bin dankbar darum.

Viel zu selten lesen wir von solchen Frauen. Endlich mal kein Weibchen, was gerettet werden muss. Und wenn sie dafür all die Eigenschaften braucht, mit denen sie offenbar reichlich gesegnet ist – sei es drum!

 

Fazit:

Was für ein Abenteuerroman! Atemlos verfolgt man Enja, deren Leben oft regelrecht am seidenen Faden hängt, bis zurück nach Schottland – wo sie mitten in die Unabhängigkeitskriege gegen England gerät.

Aber Enja wäre nicht Enja....wenn es keinen 2. Band gäbe.

Was für ein Auftakt! Was für eine weibliche Heldin! 

 


 

Sonntag, 5. September 2021

Nächste Station: Camping-Platz (Hörbücher)

Nachdem ich Euch zuletzt meine Meer-Lektüre vorgestellt habe, reise ich nun gerade literarisch auf Camping-Plätze. Auch da geschehen Morde, wie die Autorin Susanne Hanika (LINK zu AMAZON) sehr kurzweilig beschreibt.

Da zwei Freundinnen von mir begeisterte Camperinnen sind und ich sie in diesem Sommer sehr gern ein paar Tage mit meinem Zelt begeleitet habe, habe ich mit Begeisterung in diese Thematik reingeschnuppert und bin prompt hängen geblieben.

Die verschiedenen Dauer-Camper, die da im Bayrischen so unterwegs sind (bzw. fest auf ihrem Platz hocken), sind so herrlich verschroben - und mittendrin die Campingplatz-Besitzerin Sofia, die diesen von ihrer Oma geerbt hat und eigentlich nur verkaufen will. Aber irgendeiner stirbt immer.

Ich lasse mir die Bücher gerade von Yara Blümel vorlesen und kann nur sagen: Die hören sich so weg. Hier stelle ich Euch mal die ersten bieden Bände vor:


Band 1: Der Tod kommt mit dem Wohnmobil (Verlagstext):

Der Musch ist tot! Kalt und nackt liegt er in Evelyns Wohnmobil. Aber wie ist er dort hingekommen? Und wer hat ihn ermordet? Evelyn gibt sich ahnungslos - und Sofia ist verzweifelt. Schließlich will sie den Campingplatz, das Erbe ihrer bayerischen Großmutter, einfach nur wieder loswerden. Aber wer kauft schon einen Campingplatz, auf dem ein Mörder frei herumläuft? Zwischen all den verrückten Dauercampern! Die örtliche Polizei erweist sich als wenig hilfreich, präsentiert sie doch Sofias tote Großmutter als vermeintliche Täterin! Jetzt muss Sofia auch noch den Ruf ihrer Familie retten und den Mörder finden, bevor er erneut zuschlägt. Oder handelt es sich gar um eine Mörderin?

Teil 2 knüpft nahtlos daran an, denn kaum ist der erste Fall gelöst, wollen gleich 40 Jugendliche auf dem Platz campen, Damit endet Teil 1 und beginnt nun Teil 2.

Band 2: Der Tod sonnt sich im Campingstuhl (Verlagstext):

Die Camper vom Hirschgrund sehen die Apokalypse auf ihren geliebten Campingplatz zurollen: Eine Jugendfreizeit! Das kann nur laute Musik, Saufgelage und junge Menschen ohne Manieren bedeuten. Kurzerhand verfrachten sie die Jugendlichen mit ihren Zelten auf eine abgelegene Wiese. Doch statt eines verkaterten Teenagers liegt eines Morgens die junge Betreuerin in der Scheune - und zwar mausetot. Ein Stromschlag! Wie konnte das passieren? Sofia kommt das alles sehr verdächtig vor - wie auch dieser undurchsichtige Priester, der das Camp leitet. Ob sie auch diesmal mit dem gutaussehenden Kommissar gemeinsam ermitteln kann? Sie ahnt ja gar nicht, wie dringend sie seine Hilfe brauchen wird. Denn schon bald deckt sie mehr als ein dunkles Geheimnis auf und gerät dabei in tödliche Gefahr!

Gerade ist der 13. Band erschienen und ich kann nur sagen: Ich bin gern auf diesem Camping-Platz zu Gast. Vor allem auch, da Hanika auch absolut aktuelle Themen aufgreift, wie etwa Corona (Band 10: Der Tod ist heut in Quarantäne - LINK ZU AMAZON), so dass man stets das Gefühl hat, dass es diesen Campingplatz tatsächlich gibt.

 Bisher erschienen:

  1. Der Tod kommt mit dem Wohnmobil (2018)
  2. Der Tod sonnt sich im Campingstuhl (2018)
  3. Der Tod hält keine Mittagsruhe (2018)
  4. Der Tod macht keine Schneeballschlacht (2018)
  5. Der Tod braucht keine Sonnencreme (2019)
  6. Der Tod versteht auch Dialekt (2019)
  7. Der Tod kriegt niemals kalte Füße (2019)
  8. Der Tod braucht keinen Brötchendienst (2020)
  9. Der Tod liegt unterm Sonnenschirm (2020)
  10. Der Tod ist heut in Quarantäne (2020)
  11. Der Tod singt laut O Tannenbaum (2020)
  12. Der Tod taugt nicht als Bräutigam (2021)
  13. Der Tod schläft heut im Pferdestall (2021)

 



Dienstag, 17. August 2021

Ein Krimi-Lese-Sommer MIT Meer AM Meer

In den letzten 2 Monaten habe ich mich etwas zurückgezogen, da es mir auf Arbeit gerade nicht besonders gut geht und sich das wohl auch in absehbarer Zeit erstmal nicht ändern wird.

Insofern habe ich aber viel gelesen, um mich abzulenken und habe mir Bücher gesucht, mit denen ich gedanklich ans Meer reisen konnte, bis ich dann im Urlaub tatsächlich dorthin gereist bin. Ein bisschen Mord und Totschlag musste auch dabei sein, um mich zudem etwas "abzureagieren (nicht falsch verstehen 😉)

Zurück zuhause helfen mir diese Bücher noch etwas vom Urlaub aufrecht zu erhalten und daher möchte ich Euch gern einige der Reihen hier vorstellen, die mich gerade begeistern.

 

Begonnen habe ich auf Empfehlung zweier Freundinnen mit KATHARINA PETERS Rügen-Reihe (LINK zu Amazon). Eigentlich war ich mit den beiden gerade in der Nähe von Wismar und sie erzählten mir, dass die Autorin eine Krimi-Reihe geschrieben hätte, die dort spielen würde. Ich bin dann aber mehr aus Versehen bei ihrer Rügen-Reihe hängen geblieben.

Hier ermittelt die Münchnerin mit italienischen Wurzeln Romy Beccare und ich mag besonders ihren Mitarbeiter Max, der im Prinzip am Computer die meisten Fälle löst, ohne seinen Arbeitsplatz mal groß zu verlassen.

Zudem werden auch schwulesbische Minderheiten hier (im mittlerweile 4. Band) thematisiert, was mich persönlich immer besonders anspricht.

KATHARINA PETERS ist nämlich das Pseudonym von Manuela Kuck, die einigen meiner lesbischen LeserInnen sicher ein Begriff sein dürfte. Einige ihrer Bücher habe ich hier bereits rezensiert.

 

Mit CORINNA KASTNER habe ich dann literarisches Inselhopping betrieben und bin von Rügen mit ihren Büchern gedanklich (aber auch real) auf das Fischland gewandert. Das war ganz spannend über Orte, Gebäude oder Straßen zu lesen, an denen man sich gerade befindet.

An dieser Reihe gefällt mir besonders, dass es vor allem die Hotelbesitzerin Kassandra und ihr Umfeld sind, die in diverse kriminalistische Situationen plumpsen und daraufhin ermitteln und die Polizei eine eher untergeordnete Rolle spielt. Dabei sind all diese Menschen sehr liebenswert und voller Facetten dargestellt.


Auch Sylt habe ich in diesem Sommer literarisch "besucht" (tatsächlich war ich noch nie dort). Aber THOMAS HERZBERG hat mir mit seinem sehr übersichtlichen Ermittlerduo um Hannah Lambert und ihrem symphatischen Mitarbeiter Ole die Insel ein wenig schmackhaft gemacht.

So unterschiedlich die beiden sind, mit ihnen reise ich gern über die mir unbekannte Insel.

 

Nicht nur auf Sylt, sondern auch anderen Nordseeinseln spielen die Krimis von NINA OHLANDT, die ich am liebsten als Hörbuch höre. Das liegt an den unglaublich atmosphärischen Lesungen von Reinhard Kuhnert, die ich sehr liebe (wobei hier der erste Teil, wie auf dem Bild zu sehen, noch von Thomas Piper eingelesen worden ist. Aber das ändert sich ab Teil 2).

Obwohl ich die oft wieder von vorn anfangen muss, weil die Figurenkonstellation recht komplex ist, aber das macht nichts. Dafür höre ich die einfach zu gern.

Aber Kommissar Benthin mit seinem stoffeligen Vater finde ich einfach mehr als liebenswert und erinnert mich manchmal sogar an Wallander.


Auch sehr gern höre ich die Reihe um die Komissarin Pia Korittki, die von EVA ALMSTÄDT geschrieben worden ist. 

Diese spielen in Lübeck und werden von Anne Moll gelesen. Damit hatte ich am Anfang etwas Probleme, da ich Anne Moll irgendwie immer mit der "Wanderhure" verbinde oder anderen historischen Romanen und sie mir manchmal in ihrer Art zu lesen etwas "drüber" ist. 

Aber das nivelliert sich im Laufe der vielen Bände. Zuletzt habe ich Band 16 gehört.


Es gibt sicher noch zahlreiche andere Ostsee-Krimi-Serien, die ich vielleicht auch noch für mich entdecken werde. Vielleicht hat der eine oder die andere diesbezüglich auch noch eine Empfehlung für mich.

Aber diese sind gerade meine Highlights.

Wer es nicht so mit Krimis hat, aber trotzdem gern literarisch ans Meer reist, dem empfehle ich folgende Artikel von mir:

- Mit Hörbüchern den Urlaub verlängern: Die Rügen-Reihe

- Oder auch Die Sylt-Reihe (von Claudia Thesenfitz) .

Auch hier gibt es aber wieder zahlreiche weitere Serien, die sicher genauso toll sind.


In diesem Sinne, erholt Euch, in dem Ihr das innere Meer in Euch sucht - was auch immer Ihr gerade tut.



Sonntag, 20. Juni 2021

LESESONNTAG im Juni - 20.06.2021


Da es bei diesen Temperaturen derzeit nur am See aushaltbar ist, werde ich genau dort heute meinen LESESONNTAG verbringen - in der Hoffnung, dass ich auch wirklich ein bisschen zum Lesen komme. Manchmal ist es auch schön, einfach nur ein wenig in den Himmel zu sehen.

Da dort kaum Internetempfang ist, werde ich nicht wirklich etwas posten können. Aber ich denk an Euch, wo immer Ihr gerade Eure Seiten umblättert. 

Passt gut auf Euch bei dieser Hitze auf.

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18.00 Uhr: So, passend zum Brandenburger See gab es die richtige Brandenburger Lektüre. Die mich sehr inspiriert und auf die Idee gebracht hat, in meinem nun anstehenden Urlaub unser uns umschließendes Nachbar-Bundesland sehr viel näher kennenzulernen und einmal im Kreis zu bereisen. 


Ich freue mich nun auf viele Entdeckungen "gleich nebenan". So kann "Urlaub zuhause" auch funktionieren.

Ich hoffe, Ihr habt den heißen Tag gut überstanden. Seid lieb gegrüßt. 

Donnerstag, 27. Mai 2021

Roman-Titel-Uhr

 

(Bildquelle: Netzfund) 

Darauf muss man auch erstmal kommen: jeder Buchtitel entspricht der Zahl auf der Uhr.

Ich überlege, ob wir im deutschsprachigen Raum so etwas auch basteln könnten? Gibt es 12 Bücher mit den entsprechenden Titeln?