Dienstag, 5. Februar 2019

REZENSION: Zeiten des Aufbruchs

Titel: Zeiten des Aufbruchs
Autorin: Carmen Korn
Seiten: 608 Seiten
Verlag: Rororo

Kurzinhalt ( Verlagstext):

Wirtschaftswunder, Rock ‘n‘ Roll, Cocktailpartys – der zweite Teil der Jahrhundert-Trilogie
1949: Die vier Freundinnen Henny, Käthe, Ida und Lina stammen aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen. Dabei sind sie im Hamburger Stadtteil Uhlenhorst nicht weit voneinander entfernt aufgewachsen. Seit Jahrzehnten schon teilen sie Glück und Unglück miteinander, die kleinen Freuden genauso wie die dunkelsten Momente. 
Hinter ihnen liegen zwei Weltkriege. Hamburg ist zerstört. Doch mit den Fünfzigern beginnt das deutsche Wirtschaftswunder. Endlich geht es aufwärts: Hennys Tochter Marike wird Ärztin, Sohn Klaus bekommt eine Stelle beim Rundfunk. Ganz neue Klänge sind es, die da aus den Radios der jungen Republik schallen. Lina gründet eine Buchhandlung, und auch Ida findet endlich ihre Berufung. Aufbruch überall. Nur wohin der Krieg Käthe verschlagen hat, wissen die Freundinnen noch immer nicht.
Im zweiten Teil ihrer Jahrhundert-Trilogie erzählt Carmen Korn mitreißend von der deutschen Nachkriegszeit, den pastellfarbenen Fünfzigern und der Aufbruchsstimmung der Sechzigerjahre. Vier Frauen. Hundert Jahre Deutschland. 

Meine Meinung:

Der zweite Teil um die 4 Frauen Henny, Käthe, Ida und Lina fing stark an. Der 2. Weltkrieg musste verarbeitet werden, das Trauma wirkte bei einigen Protagonisten lange nach. Ich war sehr berührt, zumal ich mit einigen Informationen konfrontiert wurde, die mir vorher nicht so bewusst waren, etwa dass Rückkehrer oft nicht in ihre eigene Heimatstadt zurück durften.

Jedoch, je weiter sich die Frauen zeitlich davon entfernten, umso weniger schien die Autorin mit der fortlaufenden Historie arbeiten zu können. 
Dabei hätte gerade die Wirtschaftswunderzeit und die nachfolgenden politisch unruhigen 60er Jahre sicher einiges Interessantes zu bieten gehabt.

Doch die Figuren bleiben davon seltsam unberührt. 

Zwar wird da mal ein Fernseher hingestellt und da schaut man sich die Mondlandung an - aber sonst? Der Mauerbau wird zur Randnotiz, vielleicht ist Hamburg auch einfach zu weit weg.

Auch das fortschreitende Alter der Figuren, was theoretisch auch einige Veränderungen mit sich bringen dürfte, scheint kaum eine Rolle zu spielen. Die Jahre plätschern scheinbar spurlos dahin. Aber die Autorin plant ja noch einen 3. Band und will ihre Hauptfiguren bis zur Jahrtausendwende führen.

Mir fehlten auch die Schwingungen im Miteinander, das Buch liest sich, als würde die Zeit einfach keine Rolle mehr spielen, es bleibt irgendwie alles gleich. 
Eltern sterben zwar, die Protagonisten rücken " in die erste Reihe" , wie Henny es an einer Stelle so schön formuliert. Aber werden alle ohne jegliche Zipperlein über 70? Gibt es keine Veränderungen mehr in den Paarkonstellationen, keine größeren Krisen, kein Streit? 

Einzig die Krankheit von Alex zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Aber sonst war ich enttäuscht. Gelebtes Leben ist nicht immer gleichförmig, einspurig, geradlinig. Da war der erste Teil bedeutend ehrlicher.

Fazit:

Leider plätschert der 2. Teil ab den 50er Jahren arg vor sich hin. Hier wurde viel Potential verschenkt. Schade.





Montag, 28. Januar 2019

REZENSION: Töchter einer neuen Zeit




Titel: Töchter einer neuen Zeit
Autorin: Carmen Korn
Verlag: RoRoRo
Seiten: 560



Kurzinhalt (Verlagstext):


Vier Frauen, Zwei Weltkriege, Hundert Jahre Deutschland

Einer neuen – einer friedlichen – Generation auf die Welt helfen, das ist Henny Godhusens Plan, als sie im Frühjahr 1919 die Hebammenausbildung an der Hamburger Frauenklinik Finkenau beginnt. Gerade einmal neunzehn Jahre ist sie alt, doch hinter ihr liegt bereits ein Weltkrieg. Jetzt herrscht endlich Frieden, und Henny verspürt eine große Sehnsucht nach Leben.

Drei Frauen begleiten sie auf ihrem Weg: Ida wohnt in einem der herrschaftlichen Häuser am Hofweg und weiß nicht viel von der Welt jenseits der Beletage. Hennys Kollegin Käthe dagegen stammt aus einfachen Verhältnissen und unterstützt die Kommunisten. Und Lina führt als alleinstehende Lehrerin ein unkonventionelles Leben. Die vier Frauen teilen Höhen und Tiefen miteinander, persönliche Schicksalsschläge und die Verwerfungen der Weltpolitik, vor allem der Aufstieg der Nationalsozialisten und der drohende Zweite Weltkrieg, erschüttern immer wieder die Suche nach dem kleinen Glück.

«Töchter einer neuen Zeit» ist der Auftakt einer Trilogie, die diese vier Frauen, ihre Kinder und Enkelkinder durch das 20. Jahrhundert begleitet.


Meine Meinung:


Zu "Töchter einer neuen Zeit" habe ich vor allem erstmal aus Verzweiflung gegriffen. Meine geliebte "Nightingale-Reihe" war beendet, ein neuer Band lässt auf sich warten.

Die Kurzbeschreibung von Carmen Korn klang ähnlich: 4 Freundinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts, die als Hebammen arbeiten und durch die Jahre mit ihren Lebensgeschichten verfolgt werden.

Zudem reizte es mich, von Frauen zu lesen, die genau 1900 geboren sind und damit zwei Weltkriege bewusst miterlebt haben.

Ich habe ein bisschen gebraucht, um in den Schreibstil der Autorin hineinzukommen, der sich stark von dem von Donna Douglas unterscheidet.

Carmen Korn war STERN-Redakteurin, geizt aber gern mal mit Nomen oder Verben.
Das macht das Lesen oft holprig, irgendwann gewöhnt man sich aber daran und nimmt es als "Sprachstil" der von ihr beschriebenen Figuren, die vor allem im Arbeitermilieu anzusiedeln sind.

Auch inhaltlich haben die "Töchter einer neuen Zeit" so gar nichts mit den Krankenschwestern der Nightingale-Reihe gemein. Tatsächlich ist die Hebammen-Ausbildung nur ein Streiflicht, wie überhaupt vieles nur angerissen wird.

Das liegt vor allem wohl daran, dass Korn durch die Jahrzehnte rast. In relativ kurzen Kapiteln nimmt sie oft 2-Jahressprünge, manchmal springt sie auch nur einige Monate. Auf die Art bringt sie fast 30 Jahre Leben in 560 Seiten unter.

Dabei steht vor allem das Privatleben der Protagonistinnen im Mittelpunkt, die natürlich von den Irrungen und Wirrungen der Zeit nicht unberührt bleiben.
Vieles musste ich mir aber parallel anlesen, um es nachvollziehen zu können. Anderes fällt völlig unter den Tisch.

Das Buch beginnt 1919, die Hauptfiguren sind gerade 19 Jahre alt, der Erste Weltkrieg eben vorbei. Es endet mit den Nachkriegsjahren des Zweiten Weltkrieges.

Dennoch war ich gefesselt. Was sicher auch daran liegt, dass Korn auch homosexuelle Protagonisten und deren Schicksal nicht ausspart.

Zwar fehlte mir manchmal ein wenig das Wissen um die Hamburger Geografie, in der die Lebensgeschichte der Frauen angesiedelt ist, und einige nördliche spachliche Besonderheiten. Ein Glossar am Ende gibt diesbezüglich aber Auskunft.


Fazit:
Auftakt einer Trilogie, in die man sich erst hineinlesen muss, die aber nach und nach ihre Sogwirkung entfaltet. Ich bin mittlerweile schon beim zweiten Band.








Donnerstag, 10. Januar 2019

REZENSION: Mein Mann, seine Frauen und ich

Ich hoffe, Ihr seid alle gut ins Neue Jahr gestartet! Mir persönlich geht es so laaaangsam ein wenig besser (wobei ich mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen will), aber zumindest gibt es so den einen oder anderen Moment, an dem ich die dunklen Wolken ein wenig fortschieben kann.

Tatsächlich habe ich in diesem Jahr sogar schon ein Buch gelesen, das mich sehr beschäftigt hat und über das ich auch immer wieder sprechen musste, da der Inhalt so bewegend (und auf Tatsachen beruhend ist), dass man nicht damit allein bleiben möchte.

Wer bei dem Namen "Hera Lind" sofort Schnappatmung bekommt, möge an dieser Stelle dennoch weiterlesen. Denn die Vorstellung von rosa-Wolken-Frauenliteratur ist hier völlig fehl am Platze.


Titel: Mein Mann, seine Frauen und ich
Autorin: Hera Lind
Seiten: 416 Seiten

Verlag: Diana


Kurzinhalt (Verlagstext):

Nach ihrer Scheidung genießt Nadia Schäfer die Unabhängigkeit. So lernt sie Karim kennen, einen gläubigen und gebildeten Moslem.
Sie lässt sich auf ihn ein, heiratet ihn sogar, weil der Islam Liebe ohne Trauschein verbietet.
Dass Karim bereits Frau und Kinder hat und die Ehe fortbesteht, nimmt sie in Kauf, denn er trägt Nadia auf Händen.
Sie ziehen in den Oman, wo Nadia nur tief verschleiert aus dem Haus gehen darf. Sie tut es für Karim – ein fürsorglicher Ehemann, der sich auch noch um seine erste Frau kümmert.
Bis er eines Tages Ehefrau Nummer drei mit nach Hause bringt …



Meine Meinung:

Man kennt es von "Nicht ohne meine Tochter": Westliche Frau heiratet arabischen Mann und unterwirft sich komplett seiner Weltanschauung (bzw. wird unterworfen).
Doch dieser Ansatz greift in diesem Buch viel zu kurz, denn faktisch behält Nadja ihren Pass und erfährt auch keine Gewalt - zumindest keine körperliche.

Jedoch erfährt sie, was es bedeutet, nie die alleinige Frau im Leben ihres Geliebten zu sein. Und diese Art zu leben hat mich unglaublich mitgenommen und erschüttert. Denn letztlich nimmt sie dies freiwillig und aus Liebe auf sich.

Sie heiratet diesen tief gläubigen Muslim, um ihn offiziell lieben zu dürfen - und heiratet damit aber seine erste Ehefrau und die 3 bereits vorhandenen Kinder mit.

Um ihn glücklich zu machen, wirft sie immer mehr ihrer Überzeugungen über Bord und schränkt sich dadurch immer mehr ein.

Mehr als einmal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, wie auch viele ihrer Freunde und Familienmitglieder es ebenfalls tun. Doch letztlich findet sie in genau diesen Menschen auch einen Halt und einen sicheren Hafen, in den sie immer wieder zurückkehren kann.


Fazit:

Ein mal ganz anderer Einblick in die arabische Welt. Das Buch hat mich unglaublich bewegt.



 

Samstag, 29. Dezember 2018

Arianas Adventslesen - 4. Advent 2018 und Weihnachten

Ich hoffe, Ihr hattet wundervolle Feiertage.

Mir geht es immer noch nicht so richtig gut und meine Stimmung schwankt an vielen Tagen.

Da die Herzensfrau auch gesundheitlich angeschlagen war, haben wir kurz vor dem 4. Advent beschlossen, über Weihnachten nicht, wie geplant, wegzufahren. Stattdessen haben wir ein paar ruhige Tage bei mir zuhause verbracht mit Kochen, Spielen und Weihnachtsfilme gucken. In gewisser Weise war ich dankbar dafür, auch wenn ich auf der anderen Seite traurig war, dass wir nun nicht das über Weihnachten machen konnten, was wir uns ursprünglich überlegt hatten.

Dennoch sind war dann am 1. Feiertag zumindest für einen Tagesausflug nach Dresden gefahren, da wir Karten für eine Führung in der Semperoper und für den Christmas Garden hatten, die wir nicht verfallen lassen wollten.



Selbst an dem Tag hatte ich ziemlich mit mir und meinem Kreislauf zu tun. Ich habe nur bedingt eine Ahnung, was im Moment mit mir los ist und sehne mich, gerade in Hinblick auf das Neue Jahr, im Moment sehr danach meine innere Mitte wiederzufinden und mein Leben wieder selbst in der Hand zu haben.

Am 4. Advent habe ich viel nachgedacht und glaube inzwischen, dass ich dieses Jahr schwer damit zu tun hatte, stark von außen bestimmt worden zu sein und immer wieder von dem Gefühl bestimmt worden bin, dass mit mir nur "gemacht" wurde.

So richtig Weihnachtsstimmung konnte in diesem Jahr daher nicht so recht aufkommen, auch wenn ich versucht habe, noch ein paar weihnachtliche Hörbücher zu hören bzw. Bücher zu lesen.

Am meisten ist mir hier "Alle unter einer Tanne" in Erinnerung geblieben, da diese Geschichte Weihnachten auch als Film im Fernsehen lief, über den wir uns sehr amüsiert haben.

Schon das Hörbuch fand ich ziemlich genial, da hier auf sehr intelligente und gleichzeitig lustige Art deutlich gemacht wurde, wie Familienmitglieder mit all ihren Lügen unter der titelgebenden Tanne sitzen und nach außen hin alle etwas anderes scheinen wollen, als sie tatsächlich sind.

Das kann nicht gut gehen. Und passte irgendwie zu meiner Stimmung.

Ziemlich morbide, dafür noch schräger war "Tod unter Lametta", was ich als Podcast gehört habe, was es aber auch als Hörbuch gibt. Bastian Pastewka und Anette Frier sprechen viele der Stimmen und versprechen bereits viel Humor.
Gedacht als Adventskalender-Hörbuch, macht es durchaus Sinn, alles hintereinander zu hören. Das möchte man auch. Jeden Tag sterben nämlich Menschen und tragen dabei Weihnachtsmann-Mützen. Alle haben einen Zettel bei sich: "Kontaktieren Sie Dr. Borsig". Man möchte wissen, was dahinter steckt. 24 Tage hätte ich darauf nicht warten mögen.

Auch dieses Hörbuch hat mich gut abgelenkt.



Silvester werden wir Raclette bei der Herzensfrau machen.

Falls wir uns nicht mehr lesen sollten: Kommt gut ins Neue Jahr!
Ich hoffe, 2019 wird besser. In jeglicher Hinsicht.




Samstag, 15. Dezember 2018

Arianas Adventslesen - 3. Advent 2018

Samstag, 15.12.18, 12 Uhr: Die letzte Woche war schrecklich für mich. Ich habe wirklich überlegt, ob ich hier offen darüber schreiben soll, aber vielleicht kennen andere ja ähnliche Gefühle so kurz vor Weihnachten.

Bereits am letzten Adventswochenende hatte es sich bei mir ja angedeutet, dass ich in ein ziemliches Advents-Tief falle - und leider wurde es die ganze Woche immer schlimmer. Weinkrämpfe und unkontrolliertes Zittern haben mich fast die ganze Woche begleitet. Zum Teil wusste ich nicht mal, warum. Es hat mich regelrecht überrollt.
So lange ich unter Menschen war, konnte ich mich mit aller Willenskraft irgendwie noch zusammenreißen, aber sobald sich die Tür hinter mir schloss und ich allein war, ging es los.

Am Mittwoch war ich auf dem Friedhof, weil ich dachte, da etwas Ruhe zu finden, aber dann schlich kurz vor dem Dunkelwerden so ein komischer Typ zwischen den Gräbern herum, so dass ich dort dann auch überhaupt kein gutes Gefühl hatte.

Am Donnerstag habe ich sogar versucht, mit der arg verschnupften Herzensfrau auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, aber der war (trotz Wochentag) einfach nur voll.

Dieses Jahr trifft mich die Tatsache, dass ich keine leibliche Familie mehr habe, irgendwie besonders schlimm. Vielleicht liegt es daran, dass so viele Menschen, die mir nahe stehen, aufeinmal Kinder haben und ich mich noch stärker "allein gelassen" dadurch fühle, als ohnehin schon.
Ich weiß nicht, ob das komisch klingt, aber ich denke, das ist in etwa das, was mich bewegt.

Gestern war ich noch zur Grippenschutzimpfung, bei der die Ärztin vorher eine Sozialanamnese machte. Natürlich bekommt man sofort mitleidige Blicke, wenn man sagt, dass man leider nicht weiß, was es so an Krankheiten in der Familie gab, weil niemand mehr lebt, den man fragen kann.

Diese Blicke treffen mich dann aber eben noch zusätzlich schlimm. Es ist genauso wie die gut gemeinten Weihnachtseinladungen von Freunden.
Man bekommt sie aus Mitleid und aus eben diesem Grund lehne ich sie auch jedes Jahr ab.

Mir würde es mehr helfen, wenn JETZT mal jemand Zeit hätte, aber alle sind im Weihnachtsstress oder haben mit ihrer eigenen Familie zu tun (über die Schwierigkeit, mich mit meinen Freunden zu verabreden, habe ich ja schon letzte Woche geschrieben).

Und so fühle ich mich letzlich in Familien, die nicht meine sind, grundsätzlich wie das dritte Rad am Wagen und habe dann zusätzlich Stress, weil ich "funktionieren" und dankbar sein muss.

Am liebsten wäre ich wohl Weihnachten allein, aber das kann auch keiner verstehen.

Soweit die Vorgeschichte. Gestern habe ich mich in meiner Wohnung mal bewusst umgesehen und war entsetzt über das Chaos. In der arbeitsreichen letzten Zeit ist irgendwie alles liegen geblieben. Ich glaube fest daran, dass der Zustand der Wohnung viel über das Innenleben des Bewohners aussagt.

Also habe ich gestern erstmal ein wenig aufgeräumt, um mich zumindest in meinen eigenen vier Wänden wieder ein wohl zu fühlen.
Selbst Weihnachtsdeko habe ich bisher kaum aufgestellt. Insofern habe ich gestern bewusst mal meine Pyramide angezündet und etwas Weihnachtsduft durch die Räume ziehen lassen. Auch wenn ich in diesem Jahr wohl zu nicht mehr Weihnachtsdeko fähig bin.

Ich mache mir sehr viel Gedanken darüber, wie ich jetzt diese WE gestalte , damit ich es wirklich genießen kann (die Liebste liegt völlig ausgeknockt im Bett und versucht sich auszukurieren).

Begonnen habe ich damit, dass ich heute Morgen in meine Kinderschallplattensammlung tauchte.

Mein absoluter Schatz. Als Kind, wenn ich krank war, durfte ich bei meiner Mutter im Bett liegen und all diese Platten hören. Kinderschallplatten waren mein größtes. Die meisten konnte ich auswendig und ich freute mich über jede neue, die dazu kam.

Weder mit Kassetten noch mit CDs konnte ich mich später je so anfreunden, auch wenn diese natürliche ihre Vorzüge hatten.

Vor Jahren habe ich mir dann wieder einen Plattenspieler gekauft, der LPs in MP3 umwandeln kann. Sehr weit bin ich damit noch nicht gekommen. Irgendwie fehlte es wie so häufig an Zeit.

Dafür habe ich heute Morgen ehrfürchtig "Die Schneekönigin" herausgenommen. Ich liebe Hans Christian Andersen und seine ganz besonderen Märchen.

Ich habe zudem gemerkt, wie kontemplativ es ist, so eine Platte überhaupt wieder aufzulegen (aus der Hülle nehmen, die richtige Seiten suchen, vorsichtig in die Spur legen, von Staub säubern, lanngsam die Nadel herunterlassen, so dass es keine Kratzer gibt, den man auf ewig hören würde ... soetwas kann sich heute keiner mehr in Zeiten von Streaming vorstellen und doch ist die Vorfreude auf das, was man dann hoffentlich gleich hört, dadurch eine viel größere).

Ich war jedenfalls glücklich als ich die ersten Klänge hörte und mit ihnen die Synchronsprecher, die mich meine ganze Kindheit hindurch begleitet haben, wie Klaus Piontek oder Käthe Reichel.

Es gibt auch so ganz typische Weihnachtsliederplatten, die uns früher immer begleitet haben. Dazu zählt "Bald nun ist Weihnachtszeit" und "Sind die Lichter angezündet." Beide sind nach dem Tod meiner Mutter leider irgendwie verschwunden und ich war froh, sie vor ein paar Jahren auf einem Weihnachtsmarkt antiquarisch kaufen zu können.

Die werde ich hier gleich mal als nächstes laufen lassen, wobei damit sicher auch viele Erinnerungen hochkommen.

Zudem liebten meine Mutter und ich die Oper "Hänsel und Gretel", die ich mitterweile in diversen Ausführungen habe. Selbst wenn nicht Weihnachten war, habe ich die als Kind oft hoch und runter laufen lassen.

Als Erwachsene versuche ich diese Oper so oft wie möglich auch auf der Bühne zu sehen. Letztes Jahr zum ersten Mal in der Semperoper.


Habt Ihr auch etwas, was für Euch UNBEDINGT zu Weihnachten dazu gehört?


Heute Morgen fiel mir ein, dass ich definitiv auch noch irgendwo Adventstee habe. Immerhin, kurz vor dem 3. Advent.😩

Den habe ich erstmal gesucht, denn der gehört unbedingt auch für mich in diese Zeit. Insofern mache ich jetzt mal ein verspätetes Frühstück und schaue, was sich bei Euch so getan hat.

Update, Samstag, 19 Uhr:  Der Vormittag mit den Kinderschallplatten war sehr schön. Nach der "Schneekönigin" habe ich noch "Das kalte Herz" von Wilhelm Hauff gehört und gemerkt, wie sehr für mich Märchen mit der Weihnachtszeit verbunden sind. Gab es nicht früher auch immer Märchenfilme zu Weihnachten?

Eigentlich schade, dass man als Erwachsener kaum noch Märchen liest. Sie können durchaus tröstend sein, immerhin gehen sie immer gut aus.

Trotzdem habe ich am Nachmittag dann wieder zu einem "Erwachsenenbuch" gegriffen und endlich den 8. Teil der Nightingale-Schwestern beendet. Diese Serie hat mich emotional wirklich berührt, es ist selten, dass ich bei einem Buch laut auflache, weine oder mich lautstark über bestimmte Protagonisten aufrege. All dies hat die Autorin geschafft.

Besonders dieser Teil, der im Jahr 1944/1945 spielt, ist mir sehr nahe gegangen, da die Nightgale-Schwestern nun auf einer Station arbeiten, auf der sie deutsche Kriegsgefangene pflegen. Wenn man bedenkt, dass die Serie von einer britischen Autorin geschrieben worden ist, finde ich es bemerkenswert, wie sie die menschliche Seite "der Deutschen" darstellt bzw. klar macht, dass es überall solche und solche Menschen gibt.
Ich habe sehr geweint, als die britischen Schwestern das Lied "Silent night" anstimmten und die deutschen Kriegsgefangenen mit "Stille Nacht" antworteten. Und das, nachdem die Oberschwester sich ursprünglich geweigert hat, überhaupt für "diese Menschen" zu singen.

Nun muss ich auf den nächsten Band warten (wobei ich im Internet schon gesehen habe, dass Donna Douglas nachstes Jahr wohl mit einer neuen Krankenhausserie startet, die diesmal wohl 1925 beginnt) und schaue mal, was ich noch so Weihnachtliches zu lesen finde. Vielleicht lese ich den Weihnachtskrimi "Alles schläft, einer wacht", weiter, von dem ich schon letzte Woche berichtet habe.

Zudem habe ich zwei Weihnachts-"Schmalz"-Hörbücher auf meinen Player gepackt (über die Schwierigkeit, etwas Vernünftiges für die Öhrchen zu Weihnachten zu finden, haben wir ja schon letzte Woche philosophiert), die ich aber nur kapitelweise ertrage.

Märchen, die gut ausgehen, sind ja das eine. Aber dieser absolute Schwarz-Weiß-Figurenkitsch, der einem als Erwachsenen-Hörbuch zu Weihnachten angedreht wird, grenzt wirklich an Körperverletzung.

Da hätten wir einmal "Vier Pfoten und das Weihnachtsglück" von Petra Schier und zum anderen "Für immer und einen Weihnachtsmorgen" von Sarah Morgan.

Beide Hörbücher lassen sich eigentlich mit der selben Kurzbeschreibung zusammenfassen: Männchen und Weibchen, die sich ursprünglich abgrundtief hassen, kommen doch zusammen und zufällig ist noch Weihnachten.
Achja, und in ersterem Hörbuch spielt noch ein Hund eine Rolle. Sind ja ganz praktisch beim Frauenfang.

Wie gesagt, mir mangelt es im Moment an Alternativen. Bzw. verstehe, warum man dann irgendwann doch eher zum Weihnachtskrimi greift. Bei soviel Schmalz ist einem irgendwann nur noch nach Mord und Totschlag.



Sonntag, 18.30 Uhr: Ich fühle mich irgendwie ziemlich angeschlagen. So langsam macht sich die permanente emtionale Anspannung wohl auch körperlich bemerkbar. Oder die Grippeschutzimpfung tut noch ihr Übriges.

Zwar habe ich heute Morgen noch ein Märchen von meinen Schallplatten gehört ("Riquet und Mirabelle", ein französisches Feenmärchen) und auch noch eine meiner Lieblingsweihnachts-CDs eingelegt (die Lieder "Vom Geist der Weihnacht", dem Musical, was es vor einigen Jahren auf Grundlage der Weihnachtsgeschichte von Dickens gab und einfach traumhaft schöne Musik hat), aber so richtig entspannen wie gestern konnte ich mich nicht.


Wahrscheinlich auch, weil wieder der Klassiker passierte: Ich hatte gestern spontan eine Einladung zum Plätzchen backen bekommen, über die ich mich unglaublich gefreut habe - und die dann heute kurz vorher wieder abgesagt wurde.

Zack, nächstes Loch. Obwohl ich irgendwie auch schon damit gerechnet habe. Marke: WAR JA KLAR.

Vielleicht bin ich da im Moment auch ziemlich empfindlich.

Ein Abstecher zur kranken Herzensfrau hat mich auch nur traurig gemacht. Jede fühlt sich wohl gerade auf ihre Art schlecht und kann kaum für die andere da sein, wie sie es braucht.

Momentan "betrinke" ich mich gerade mit Kinderpunsch. Vom schwedischen Glögg habe ich gelernt, da zusätzlich Mandeln und Rosinen reinzupacken. Das ist sehr lecker.
Mal gucken, ob das mit meinem Hals jetzt 'ne Erkältung wird oder sich dadurch wegspülen lässt.

Habt einen schönen Abend. Ich bin schon unglaublich bettschwer.

Sonntag, 9. Dezember 2018

Arianas Adventslesen - 2. Advent 2018

Sonntag, 2. Advent, 14.30 Uhr: Wie schon in der letzten Woche steige ich mit dem Adventslesen erst wieder am heutigen Sonntag ein.

Wobei ich gerade schon wieder auf dem Sprung bin, da ich bei den Eltern meines Patenkindes zum Spieleabend eingeladen bin, worauf ich mich unglaublich freue. Einerseits meinen kleinen Wirbelwind zu sehen, zum anderen liebe ich einfach Spieleabende und es ist echt immer schwer einen gemeinsamen Termin zu finden.
So ist die Herzensfrau heute auch nicht dabei, da sie beruflich nach Dresden muss, aber wenn wir das Ganze nochmal verschoben hätten, dann wäre es wohl erst nächstes Jahr etwas geworden.

*nerv* Habt Ihr auch immer so Probleme, passende Termine mit Euren Freunden zu finden?
Manche sehe ich dann fast ein Jahr nicht, obwohl wir in derselben Stadt wohnen. Unglaublich!

So waren die Herzensfrau und ich gestern zusammen im von mir so heiß geliebten Kriminaltheater (wobei ich ursprünglich auch noch ein befreundetes Pärchen dazu überreden wollte, die aber lieber auf den Weihnachtsmarkt wollten - H., ich hoffe, Du liest das *grumpf*, wir haben uns nämlich auch schon fast ein Jahr nicht mehr gesehen *grummel*) und haben uns mal wieder ein Agatha-Christie-Stück angesehen:


Ich war gleich wieder im Christie-Fieber und stehe gerade vor meiner Gesamtausgabe und überlege, was ich davon heute Abend mal wieder lese. Eigentlich müsste es "Ein Mord wird angekündigt" sein, um mit der Bühnenadaption zu vergleichen. 
Das Stück hat mir jedenfalls sehr gut gefallen, schon weil sämtliche Möbel auf der Bühne, die Lampen und z.T. die Tapeten mit Ausschnitten aus Christie-Romanen beklebt waren. Das fand ich eine tolle Idee. Weniger toll fand ich, dass einige Figuren auf der Bühne mal wieder rauchen mussten. Da fragt man sich auch....

Da die Herzensfrau gesundheitlich etwas angeschlagen ist und ich gestern eine leichte Weihnachtsdepression hatte (da ich keine leibliche Familie mehr habe, ist die Advents- und Weihnachtzeit für mich nicht immer leicht), haben wir uns gestern Abend dann nach Bratapfel- und Zimteis noch mit einem hausgemachten Bratapfel ins Bett verkrochen und zur Ablenkung noch ein wenig Trash-Tv gesehen. 

Manchmal brauche ich das.



Ansonsten habe ich versucht, die ganze Woche ein paar weihnachtliche Hörbücher zu hören, wobei ich festgestellt habe, dass es da für Erwachsene gar nicht so viel gibt (es sei denn, man steht auf winterliche Liebesschmonzetten). Oder könnt Ihr mir etwas empfehlen???

Also liefen bei mir vor allem Kinderhörbücher: 
Die drei Fragezeichen-Kids (u.a. Der Weihnachtsdieb), Die drei Ausrufezeichen (die weibliche Version, wobei man schön darüber streiten kann, ob die Welt diese Reihe braucht und wieso es neuerdings immer weibliche Varianten diverser Serien, Filme, Bücher oder selbst Kinderüberraschungseiern gibt und ob das nicht mehr trennt als etwas mit vermeintlicher Emanzipation zu tun hat - hier habe ich Weihnachtsmann gesucht gehört).

Bei den Erwachsenen-Hörbüchern fiel mir nur die Jahreszeitenreihe einer Krimiserie in die Hände, die ich sowieso gerade höre und vor allem auf den friesischen Inseln spielt (Nina Ohlandt - Die Reihe rund um Kommissar Benthien).

Hier gab es dann mit "Ist so kalt der Winter" einen weihnachtlichen Fall, in dem - Überraschung - ein Weihnachtsmann einem Mord zum 


Opfer fällt.

Ich fand die Geschichte aber gar nicht so schlecht, auch wenn es sich hier "nur" um eine Kurzgeschichte handelt und die Herzensfrau mir schon vorher den Mörder verraten hat (*grumpf*).

Überhaupt wird Weihnachten offenbar gern mit Mord und Totschlag verbunden, wie ich jedes Jahr aufs Neue feststelle, wenn ich mich in der Literaturecke so umgucke. So habe ich auch - diesmal in Buchform - noch zu einem 2. weihnachtlichen Krimi gegriffen: Alles schläft, einer wacht. Ein Mann, dessen Frau im Frühling bei einem Tauchunfall ums Leben gekommen ist, glaubt diese in einem Fernsehbericht über den Ulmer Weihnachtsmarkt erkannt zu haben. Keiner will ihm glauben. Leist sich bis jetzt ganz gut, mehr kann ich dazu noch nicht sagen.

So, jetzt werde ich aber erstmal ein paar Spiele einpacken und losfahren. Wir lesen uns heute Abend wieder.


Update, 22 Uhr: Jetzt ist es doch später geworden, als geplant. Das kommt davon wenn man beim Spieleabend Essen beim Sushi-Dealer bestellt und der dann über eine Stunde auf sich warten lässt. Da wollte ich schon längst wieder zu Hause sein. Meine Konzentration ist momentan nämlich abends nicht mehr die Beste und spätestens ab 19 Uhr konnte mich mein Patenkind (2 Jahre, 4 Monate) beim Memory in die Tasche stecken.

Dennoch war es ein schöner Abend, zumal der Zwerg nun auch manche Spiele schon besitzt und mitspielt.

Wir "Großen" haben - zum Glück etwas früher am Nachmittag, als ich nochbaufnahmefähiger war - eine Runde KELTIS gespielt, während die Herzensfrau mir weihnachtliche Bilder vom Dresdner Striezelmarkt aufs Handy schickte.


Ich gebe zu, der hoteleigene Whirlpool, von demnsie schrieb, hat schon gewisse Neidgefühle hochkommen lassen.

Stattdessen liege ich nun schon ziemlich geschafft im Bett (mit mir ist echt nichts mehr los abends 😴) und drehe noch eine Blogrunde, während ich mich gleichzeitig über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk meines Patenkindes freue.



Danke für Eure weihnachtlichen Hörbuchtipps. Ich schau mal, was ich mir davon zum Schlafen auf die Öhrchen packe.
Habt noch einen schönen restlichen 2. ADVENT.




Sonntag, 2. Dezember 2018

Arianas Adventslesen - 1. Advent 2018

Sonntag, 1. Advent, 13 Uhr: Ich freue mich, dass Arianas Adventslesen auch in diesem Jahr wieder
stattfindet und bin gern wieder dabei, um ein wenig von meinen Adventswochenenden zu berichten.

Diese sind leider oft arbeitsreich oder anderweitig vollgepackt, so dass es mir schwer fällt, wirklich in Adventsstimmung zu kommen (wenn die langsam bei mir an die Tür klopft, ist Weihnachten meist wieder vorbei), aber ich mag es unglaublich, bei allen anderen vorbeizustöbern, die ebenfalls am Adventslesen teilnehmen und mich von all den weihnachtlichen Beiträgen und Buch- oder Hörvorschlägen inspirieren zu lassen.

Vielen Dank an Ariana für die alljährlich stattfindende Aktion. Das ist mittlerweile zu einer so lieb gewordenen Tradition geworden, dass ich unheimlich traurig wäre, wenn sie mal nicht statt finden würde.

Gestern waren wir beim Tag der offenen Tür der ABRAFAXE, denn seit einiger Zeit lesen wir (immerhin mittlerweile beide Mitte 40 :o)) die Hefte, die in unserer Kindheit kaum zu bekommen waren, wieder unheimlich gern.

Im Sommer bin ich auf die Luther-Reihe gestoßen, die letztes Jahr anlässlich des Reformations-Jubiläums gestaltet wurde und ich war wirklich fasziniert von den gut recherchierten und gleichzeitig humorvollen Geschichten.


Noch faszinierter stand ich gestern nun im "Steinchen für Steinchen"-Verlag und unterhielt mich mit den ZEICHNERN, denn das Mosaik wird wirklich noch per Hand GEZEICHNET. In mühevoller Kleinarbeit mit Pinsel und Tusche. Einzig die Colorationen passieren mit dem Computer.

(Ich im Gespräch mit dem Zeichner der Abrafaxe)

Man liest die Hefte noch viel ehrfurchtsvoller mit diesem Hintergrundwissen. Die Schreibtische waren übersät mit historischen Nachschlagewerken, denn die Macher wollen möglichst nah an der Historie ihre Hefte gestalten.
So gibt es in jedem Mosaik-Heft mittlerweile auch Zusatzseiten mit Erklärungen zu den historischen Fakten in jedem Heft.

Nachmittags habe ich noch selbst gemachte Adventskalender an Freunde verteilt (man kann mittlerweile wunderschöne Foto-Adventskalender sehr persönlich mit entsprechender Software gestalten) und abends waren wir noch in der Kulturbrauerei beim LUCIA-Weihnachtsmarkt. Ein skandinavischer Markt, der fernab von dem üblichen Weihnachtsfest-Konsum-Wahnsinn mit schwedischem Glögg und Elch-Wurst zum Verweilen einlädt.

Aber leider auch unglaubliche Massen anzieht. Mir waren das einfach zu viele Menschen. Aber Samstag Abend steppt wohl überall der Bär.

Heute wollen wir Bratäpfel machen und ich werde wohl noch ein wenig im (derzeit) letzten Band der Nightingale-Schwestern schmökern - mit weihnachtlichem Titel, aber schrecklichem Inhalt: im Jahr 1944 hat fast jeder Brite Verluste durch den von den Deutschen verursachten Krieg erlitten und die Krankenschwestern müssen sich nun um deutsche Kriegsgefangene kümmern, was sie zum Teil in unglaubliche Gewissenskonflikte stürzt.

Ich weiß noch gar nicht, was ich lesen soll, solange kein weiterer Band aus der Reihe vorliegt. Die Nightingale-Schwestern haben mich jetzt das ganze Jahr begleitet und ich habe die Figuren sehr lieb gewonnen.

Es fühlt sich immer seltsam an, wenn es dann erstmal nicht weiter geht - oder so eine Reihe beendet ist.



Update, 18.30 Uhr: Aus dem Bratapfel ist es leider nichts geworden, weil mich am Nachmittag die Müdigkeit packte (die Dunkelheit draußen macht einen ja echt irre) und ich mich dann doch eher für ein kleines Schläfchen entschied. Wobei mich beim Einschlafen die "Drei Fragezeichen-Kids im Weihnachtsland" begleiteten.

Erst war ich ja als passionierte "3 Fragezeichen-Hörerin" etwas skeptisch, ob der Hörspielableger es mit dem "großen Vorbild" aufnehmen kann, aber bis jetzt bin ich positiv überrascht: interessante und bekannte Sprecher, ein spannender Fall und weihnachtliches Feeling.

Auch wenn es sich bei der Geschichte eigentlich um einen Adventskalender-Geschichte in 24 Kapiteln handelt - ich konnte nicht widerstehen und habe sie gleich in einem Rutsch durchgehört.

Dann war es auch schon wieder Zeit nach Hause zu fahren, da ich das WE bei der Liebsten verbracht habe und mich nun auf die Woche vorbereiten muss.