Sonntag, 6. November 2011

REZENSION: Verbrannt (House of night 7)

Titel: House of Night 7: Verbrannt  
Autoren: P.C. und Kristin Cast
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 416





 
Kurzinhalt:

Nach dem Tod von Heath ist Zoeys Seele zersplittert und in der Anderswelt gefangen. Neferet schickt Kalona hinterher, um sicherzustellen, dass ihre gefährlichste Gegenspielerin.auch wirklich bleibt, wo sie ist, während Zoeys Freunde fieberhaft versuchen, eine Lösung für ihre Rückkehr zu finden.
Hierbei spielen sowohl die Gedichte von Kramisha als auch ein alter Mythos eine große Rolle, der zu einer großen Gefahr für die ganze bisher existierende Welt werden kann. Nicht nur Zoeys Krieger, Stark, muss bis an die Grenzen des Möglichen gehen.


Meine Meinung:

Zoey mal für einen ganzen Band in die Anderswelt zu schicken, wo sie größtenteils die Klappe hält, war wohl so ziemlich der beste Einfall, den das Autorenduo haben konnte. Nicht nur, weil die anderen Charaktere an Tiefe gewinnen, da sie nun zwangsläufig im Mittelpunkt der Handlung stehen (auch wenn sich alles darum dreht, Zoey wieder zurückzuholen), sondern auch, weil es echt mal angenehm war, nicht Zoey permanent dabei "zuhören" zu müssen, wie sie sich mal wieder nicht zwischen all ihren Männern entscheiden kann.

Insofern ist es bezeichnend, dass der Verlag diesmal Stevie Rae für das Cover gewählt hat.

Das Autorenduo schafft in diesem Band eine sehr viel komplexere und spannendere Welt als in den vorhergehenden Büchern. Und das nicht nur, weil der Leser auch die Geschehnisse in der Anderswelt verfolgen kann, sondern weil ein alter Mythos in den Mittelpunkt rückt, der den Jungvampyren mehr abverlangt, als hin und wieder eine Kerze anzuzünden, wie man es bisher kannte.

Man kann sich natürlich fragen, warum es 7 Bände gedauert hat, um nun festzustellen, dass es ja noch diesen und jenen Mythos gibt, der vielleicht helfen könnte. Dies wirkt manchmal etwas zu künstlich an den Haaren herbeigezogen (und mir insgesamt zu esoterisch), andererseits wird auch immer wieder betont, dass dieser so alt und schrecklich ist, dass viele ihn einfach nur vergessen wollten.


Insofern ist dieses Buch auch ein Buch über Freundschaft und die Frage, wie weit man bereit ist für den anderen zu gehen.

Das schließt auch mit ein, dass sich Zoey Freunde mit der nicht immer auf Gegenliebe stoßenden Aphrodite arrangieren müssen, die ihrerseits nichts unversucht lässt, um ihrem Ruf als Superzicke grecht zu bleiben. Dabei wirkt sie einfach nur liebenswert wie auch schon in den Bänden davor und ist für mich eine der stärksten Figuren der Serie.

Auch die Geschichte um Stevie Rae und Rephaim wird vertieft, die ich an sich schon eine wirklich interessante Idee finde, da sie nicht mehr so klar wie in den vorhergehenden Bänden zwischen "die Guten" und "die Bösen" trennt..

Fazit:

Der spannendste "House of night-Band" seit langem - endlich passiert mal wieder was! Und dieses Geschehen läst einen bis zur letzen Seite atemlos weiterblättern. Zwischendurch vielleicht etwas zu esoterisch für meinen Geschmack - aber wer's mag!


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House of Night 7: Verbrannt

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