Dienstag, 5. September 2017

REZENSION: Die Bestimmung (Hörbuch)



Titel: Die Bestimmung
Autorin: Veronica Roth
Länge: 1 MP3 CD, 6h 30min.
Sprecherin: Laura Marie



Kurzinhalt (Verlagstext):

Das zukünftige Chicago ist in fünf Lager aufgeteilt und in jedem herrscht eine andere Tugend vor: Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen.
Am Berufungstag, einmal im Jahr, müssen sich die 16-Jährigen entscheiden, welchem Lager sie angehören und ihr Leben widmen wollen. Tris trifft eine Entscheidung, die jeden überrascht, auch sie selbst ...



Meine Meinung:

"Die Bestimmung" habe ich zunächst als Film gesehen und war von der Aufteilung der Menschen in dieser Dystopie in fünf Lager erschüttert. Hier wird überprüft, welche "Tugenden"b esonders bei den einzelnen Menschen ausgeprägt sind, so dass sie ihren Fähigkeiten entsprechend der gEsellschaft zukünftig dienen sollen.

Auch wenn diese als Teenager in gewisser Weise die "Wahl" haben, wohin sie gehen wollen, bestimmt diese doch ihr ganzes zukünftiges Leben. Dies betrifft sowohl die Kleidung, den Lebensort, als auch die Aufgaben, denen man sich zukünftig widmet.

Tatsächlich geht damit auch die Trennung von geliebten Menschen einher, genauso wie die Angst, aus dem Lager, für das man sich entschieden hat, entfernt zu werden und so als "Fraktionsloser" zu existieren.

Wie brutal es speziell bei den Candor zugeht, ist zunächst überhaupt nicht einsichtig. Genauso wenig, wie die anderen Fraktionen mit- und gegeneinander arbeiten. Dies wird erst im Laufe der Geschichte immer deutlicher und beklemmender.

Genauso wie die Tatsache, dass nicht jeder Mensch sich einfach einer bestimmten Fraktion zuordnen lässt.

Ich war beeindruckt, wie stark sich der Film an die Romanvorlage gehalten hat, so dass ich eigentlich zu allem, was ich gehört habe, immer noch bewegte Bilder im Kopf hatte. Die unaufgeregte Stimme von Laura Marie tut ihr übriges dazu.

Der erste Teil endet mit einem Cliffhanger und wird mit "Insurgent" fortgesetzt.



Fazit:

Beklemmende Dystopie, welche den Menschen in seiner Selbstbestimmung mal wieder enorm einschränkt.



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