Mittwoch, 16. Juli 2014

Urlaub!!!

animierte smilies schild schilder schildersmiliesDie Schmökerstube macht bis zum 26.07.2014 Urlaub und wünscht Euch bis dahin eine schöne Zeit!!!

Danach verschicke ich auch endlich meine Hörbuch"schulden"!
Versprochen!

Lieben Dank für Eure Geduld!!

Liebe Grüße

Freitag, 11. Juli 2014

REZENSION: Young Sherlock Holmes - 1 Der Tod liegt in der Luft (Hörbuch)


Autor: Andrew Lane
Titel: Young Sherlock Holmes: Der Tod liegt in der Luft
Sprecher: Jona Mues
Länge: 3 CDs, 265min.

>>>Hörprobe

Kurzinhalt:

Zunächst glaubt man an die Beulenpest. Seltsam verurnstaltete Leichen finden sich in dem ländlichen Städtchen Farnham. Doch dafür treten die Todesfälle zu vereinzelt auf. Eine seltsame Wolke in der Luft scheint im Zusammenhang damit zu stehen.

Meine Meinung:

Das Hörbuch hat mich von der ersten Minute an gefesselt. Und das lag am Sprecher! Selten habe ich einen Sprecher gehört, der soviel Mut zu Sprechpausen hatte, zur Langsamkeit, zur Möglichkeit für den Hörer sich im Kopf seine zur Geschichte passende Welt geschaffen. Ich war begeistert!

Insofern war ich schnell in der Geschichte drin, die mich an eine Mischung aus Tom Sayer und eben dem erwachsenen Sherlock Holmes erinnerte.

Sherlock ist hier allerdings noch ein  Junge, der von seinem großen Bruder in den Sommerferien mehr oder weniger zu seiner Tante und zu seinem Onkel auf's Land abgeschoben wird.

Langweiliger kann es nicht sein, doch schnell gibt es den ersten Toten auf dem Anwesen. Als Sherlock sich dann auch noch mit dem Straßenjungen Matty anfreundet, steht einem aufregenden Sommer nichts im Wege.

Wobei es wirklich gefährlich für die Jungen wird und die Spannung auf für erwachsenen Hörer nicht zu verachten ist.

Hilfe erhalten Sie von Sherlock's Lehrer Amyus Crowes, der eine Schlüsselfigur für sherlocks späteren Beruf zu sein scheint, bringt er diesem doch das Knobeln und Kombinieren bei und versteht den Drang der Jungen nach Abenteuer.

Fazit:

Die Auflösung ist zwar ziemlich schräg, aber einer toller Auftakt zu einer neuen Jugendserie.


Mittwoch, 9. Juli 2014

Neue Geschichten aus Hogwarts?




Bevor Fußball-Deutschland gestern ins kollektive Freuden-Koma fiel, erreichte mein Handy eine ganz andere merkwürdige Nachricht:

Es solle einen neuen Dreiteiler aus der Feder von Joanne K. Rowling geben.
Nach ihrem weniger erfolgreichen Ausflug ins Krimifach , kehrt sie also lieber wieder ins fantastische England zurück und nimmt dabei eines der Bücher zur Grundlage, die Harry in Hogwarts lesen musste: "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind " (was es natürlich mittlerweile auch als Taschenbuch beim Buchdealer Eures Vertrauens  gibt)

Die Filmrechte sind bereits verkauft. Dies soll auch bereits bestätigt sein.

Bei meinen weiteren Recherchen stieß ich dann gestern auf pottermore.com, wo sich die ehemaligen Zauberschüler gerade (offenbar in Anlehnung an die Fußball-WM) zum Quidditch wiedersehen. Harry ist mittlerweile Mitte 30 und kämpft mit den ersten grauen Haaren.

Ist da also noch mehr geplant? Was haltet Ihr davon?

Dienstag, 1. Juli 2014

REZENSION: Betongold



Seiten:       nur digital erschienen
Verlag:       Gmeiner


Kurzinhalt:
Der Statiker Dr. Weishaupt liegt erstochen in seinem Haus in Frankfurt.
Hängt sein Tod mit seiner Arbeit am noch nicht fertig gestellten Berliner Flughafen „Willy Brandt“ zusammen?
Und wie kommen die Fingerabdrücke eines seit 20 Jahren verschwundenen Jungen in sein Haus?
Kommissar Kunkel ermittelt und bekommt Hilfe von Juliane Freund, die den Vermissten-Fall Patrick Langer untersucht hatte.


Meine Meinung:
Es gehört wohl zu den Lächerlichkeiten des seit Jahren vor sich hin tröpfelnden neuen Berliner Flughafens, dass nun sogar die Krimiautoren genug Zeit haben, um die Verzögerungen im Bau mit in ihren Roman einfließen zu lassen.

Der „Spaß“ von Tom Westerhoff an den äußeren Umständen der Flughafen-Bauarbeiten lässt sich auch auf seiner Facebook-Seite verfolgen.

Schade, dass sich sein Buch „Betongold“ dennoch nicht komplett traut, das Gesamtgeschehen nach Berlin zu verlagern, sondern einen großen Teil in Frankfurt spielen lässt.

Dennoch bringt die Ortkenntnis des Autors beider Städte bereits eine angenehme Authentizität in den Roman.

Dazu gehört sicher auch der Umstand, dass Kommissar Kunkel wie der selige Brunetti von Donna Leon gutem Essen nicht abgeneigt ist und dies entsprechend lebt. Dafür muss man offenbar nicht in Venedig leben. Auch wenn Kunkels Nudeln gelegentlich anbrennen.

Aber dies macht ihn umso sympathischer, wie auch der Umstand, dass er als allein erziehende Vater als wahrhaft moderner Kommissar erscheint, was durch die eine oder andere abgedruckte SMS seines pubertierenden Sohnes im Buch noch unterstrichen wird.

Die Handlung liest sich flüssig und evoziert Bilder wie in einem Tatort, einzig einige wirtschaftliche Zusammenhänge waren für die Rezensentin irgendwann nicht mehr ganz nachzuvollziehen, wurden glücklicherweise aber nur am Rande behandelt.

Die schnell aufkommenden romantischen Gefühle der beiden ermittelnden Kommissare füreinander erscheinen zudem etwas übertrieben und man wünscht beiden noch etwas Zeit (sprich: weitere gemeinsame Fälle), um sich besser kennen zu lernen.
Es muss nicht alles in ein Buch gepackt werden.

Dazu zählt meiner Ansicht nach auch die erst nach drei Vierteln des Buches (!) zum ersten Mal auftauchende „Stimme“ einer zusätzlichen Person, die kursiv gedruckt offenbar kurz vor Schluss noch zusätzliche Spannung hineinbringen soll.
Oder den geneigten Leser unterstützen soll, falls dieser bis dahin nicht weiß, in welche Richtung der (kriminelle) Hase hoppelt.

Die hätte es an dieser Stelle nicht mehr gebraucht.
Warum nicht gleich am Anfang? Warum erst jetzt?

Doch der Fall soll scheinbar schnell gelöst werden. Tatsächliche sind die Kapitel in die einzelnen Wochentage bis zur Auflösung des Falls unterteilt und so braucht es derer auch nur wenig, bis Kunkel auf des Rätsels Lösung kommt.

Auch ein Tatort ist nach 90 Minuten vorbei.


Fazit:
Man wünscht diesem Kommissar weitere, etwas komplexere Fälle und mehr Zeit, diese zu lösen, was in Anbetracht des Untertitels durchaus erfüllbar scheint: Dies war „Der erste Fall für Kunkel und Freund“.


Sonntag, 29. Juni 2014

Bring your own container



Foto: Einmal volltanken, bitte.

Mal wieder gefunden auf FACEBOOK. :o))

Sonntag, 22. Juni 2014

Wunderbare Neuerscheinungen (nicht nur) für Lesben



Aus dem wunderbaren Hause Krug & Schadenberg kurz vor Beginn der Urlaubssaison hier für Euch vorgestellt:


Sie begegnen sich auf einem Langstreckenflug nach London: Jude Turner und Síle O'Shaughnessy.
Es ist Judes erster Flug überhaupt - Reiselust ist ihr fremd. Sie ist im beschaulichen Ireland, Ontario, verwurzelt und betreut dort ein kleines Heimatmuseum.
Síle hingegen ist als Flugbegleiterin in ihrem Element. Sie lebt im quirligen Dublin und ist ständig auf Achse. Ihre Begegnung über den Wollken geht keiner der beiden Frauen aus dem Sinn. Sie schreiben sich E-Mails, führen Ferngespräche, treffen sich.
Sie verlieben sich ineinander - zwei Frauen, deren Welten unterschiedlicher nicht sein könnten …

»Zarte Landung« ist von Emma Donoghues persönlichen Erfahrungen inspiriert, die sie als »Zeitzonen-Tango« beschreibt. Es ist nach »Raum« und »Das rote Band« ihr dritter Roman, der nun auf Deutsch vorliegt.




Lelle liebt Frauen. Sie genießt sie wie andere Schokolade. Dafür schämt sie sich nicht.
Auch nicht dafür, in anderer Leute Büro zu stürmen und ihnen intime Details zu erzählen. Oder ihnen Fragen zu stellen. Über Dinge, über die man nicht spricht. Wie eine Frau ohne Beine zur Toilette geht, beispielsweise.
Paula ist eine solche Frau, die sich gewandt auf Rolli-Rädern durchs Leben bewegt. Sie ist Doktorandin, forscht über zusammengesetzte Verben und möchte in wissenschaftlichen Zeitschriften zitiert werden.

Über ihr Begehren möchte sie nicht sprechen. Schon gar nicht mit aufdringlichen Lesben wie Lelle. Martin ist Lelles bester Freund. Filialleiter mit Reihenhaus und heimlichem Fetisch. Er hat Paula übers Internet gesucht und gefunden. Und verliebt sich in sie. Genau wie Lelle …


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DANKE liebe Frau Krug! Kann es kaum erwarten, mit dem Lesen anzufangen!
Jetzt muss die Zeit bis zum Urlaub nur noch ein bisschen schneller vergehen. :o)

Samstag, 21. Juni 2014

Das ist mal eine Ansage vor einem Laden :o))

(gefunden auf FACEBOOK -
 ja, JEDs Schmökerstube ist jetzt endlich auch dort vertreten, siehe Menüleiste rechts. :o))