Samstag, 16. Dezember 2017

Arianas Vorweihnachtslesewochen - 3. Adventswochenende 2017

Samstag, 12.30 Uhr: Guten Morgen Mittag, Welt!

So, nachdem die Herzensdame sich schon als Ghostwriterin angeboten hat, damit ich hier endlich mal weiter schreibe (DANKE, Schatz!), habe ich mal den Rechner angeworfen.
Vorher habe ich heute schon etwas Nachbarschaftspflege betrieben und musste leider auch eine Glas-Kugel-Lampe entsorgen, die mein Staubsauger heute samt Kabel vom Tisch gerissen hat. So what - wieder ein Stück weniger, was man beim nächsten Umzug verpacken muss. Auch wenn ich die sehr mochte. Ich hoffe, die Scherben bringen Glück!

Im Hintergrund dudelt wieder das weihnachtliche Klassikradio und ich dachte, ich erzähle Euch mal von den drei Weihnachtsgeschichten, die ich in der letzten Woche gelesen habe bzw. noch lese.

Erst gestern habe ich Weihnachten mit Bolle von Mirjam Müntefering ausgelesen. Die lesbischen Romane von ihr habe ich ja fast alle gnadenlos zerrissen, aber diese kleine Geschichte um einen ausgesetzten Hund, der bei einem Obdachlosen mit einem riesigen Herzen landet, fand ich wirklich zauberhaft.

Ja, auch etwas klischeebeladen, aber so darf das zu Weihnachten gern sein. Hier wurde jedenfalls sehr schön der Kontrast zwischen Wohlstandsverwahrlosung und wahrer Herzenswärme, die ohne viel Geld auskommt, gezeigt.

Die Geschichte ist aus der Sicht des Hundes geschrieben, dem gar nicht klar ist, dass er ausgesetzt wurde, sondern immer noch daran glaubt, dass seine Besitzer ihn nur "vergessen" haben.

Sehr süß fand ich folgende Passage:  
"Mein Job war es, hinten in der Kuschelecke zu liegen und angenehme Raumatmosphäre zu verbreiten. Das ist gar nicht so einfach, aber ich scheine ein Naturtalent zu sein. Ich kann nämlich auf der Seite, auf dem Bauch und auf dem Rücken liegen. Ich kann in Rückenlage mit dem Schwanz wedeln, wenn mich ein Kunde freundlich anspricht." (S.115)

Jeder, der schon mal einen Hund hatte, kann sich spätestens da ein Schmunzeln nicht verkneifen.

Bewertung (aufgrund etwas nachlässigen Lektorats - so hieß Bommel bei seiner ersten Familie Chester, wird aber zwischendurch aus versehen schonmal mit Bommel angesprochen):


Bisher von Mirjam Müntefering habe ich gelesen und bewertet:



Jan Weilers "Berichte aus dem Christstollen" habe ich schon letztes Wochenende ausgelesen.

Wer andere Bücher von ihm kennt, wird einiges Bekanntes wiederfinden, zum Teil wortwörtlich.
Sowohl das "Pubertier" als auch "Maria, ihm schmeckt's nicht" spielen hier eine Rolle - fußen all diese Kolumnen letztlich doch auf seiner Familie.

Insofern ist aber "Berichte aus dem Christstollen" nicht komplett weihnachtlich, sondern handelt von der Zeit vom Martinstag bis zum Fasching (solange dauert nach Weilers Ansicht die Weihnachtszeit).

Hat seine Momente, muss man aber auch nicht extra lesen

Bewertung: 


Momentan lese ich Die Wundersame Schatulle von Richard Paul Evans. Eine der vielen zauberhaften Weihnachtsgeschichten, die derzeit bei SKOOBE zu finden sind.

Verlagstext: Eine zauberhafte Geschichte über die Liebe, poetisch und weise, warmherzig und voll beseelender Kraft.

Sie leben in ziemlich beengten Verhältnissen: Richard, seine Frau Keri und ihre kleine Tochter Jenna. Da kommt die Anzeige wie gerufen: "Ältere Dame sucht Ehepaar, das ihr in Haushalt, Küche und Garten hilft. Eigene Wohnung wird gestellt." Kurze Zeit später ziehen die drei in die Villa der Witwe. Doch Richard strebt weiter nach Erfolg und Geld - und hat immer weniger Zeit für seine Familie.

Kurz vor Weihnachten findet er auf dem Dachboden eine kleine Schatulle, deren Inhalt ihn erkennen lässt, dass er den Blick für das Wertvollste im Leben verloren hat ...

Momentan genau das richtige für mich: nicht zu lang, herzerwärmend und bringt mich doch langsam in Weihnachtsstimmung.

Heute Abend gehen wir noch zum Weihnachtsball und morgen steht noch ein Weihnachtsmarktbummel an (oder zwei, oder drei... ;))

Und Ihr so?

🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼

Bildergebnis für weihnacht tanzen Sonntag, 14 Uhr:

Es war fast 1 Uhr morgens, als wir nach dem Weihnachtsball dann endlich im Bett waren und nach all dem vielen Tanzen in den Armen der Herzensfrau und den schönen Eindrücken konnte ich kaum schlafen.

Nun bin ich immer noch etwas müde und komme etwas schwer in die Gänge - das heißt, ich warte vor allem darauf, dass sich der Regen / Hagel / Schnee legt und wir noch etwas über den Weihnachtsmarkt bummeln können.

Viel gelesen habe ich gestern nicht mehr. Auch wenn Die Wundersame Schatulle mir noch einige interessante Gedanken zum Verhältnis von Menschen und diversen Kästchen vermittelt hat. Angefangen von der Wiege bis zum Sarg, der in gewisser Weise ja auch ein großer Kasten ist. Kästchen und Schatullen verfolgen uns überall hin.

Bin gespannt, wie es weitergeht.

🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼


Samstag, 9. Dezember 2017

Arianas Vorweihnachtslesewochen - 2. Adventswochenende 2017

Samstag, 9. Dezember, 9 Uhr:  Hallo Welt!!

Ich liebe das vorweihnachtliche Lesen von Ariana und freu mich schon immer ewig lange vorher darauf.

Leider musste ich letztes WE arbeiten, war dann in Sachen Schwiegereltern beeindrucken unterwegs und als Kontrastprogramm auf dem Rostocker Weihnachtsmarkt mich mit alkoholfreiem schwedischen Glögg betrinken, woraufhin ich auf der Rückfahrt nach Berlin erstmal meinen Zuckerschock bekämpfen musste.

Lag dann am Sonntag völlig platt in der Gegend herum, hab das letzte Mal in diesem Quartal noch das Tanzbein im entsprechenden Kurs geschwungen und war danach nicht wirklich zu etwas zu gebrauchen. Weil ich mich schon wieder auf die Arbeitswoche vorbereiten musste.
Hab aber zwischendurch immer heimlich bei Euch mitgelesen. 😊

Gestern Abend war ich zur Einläutung des Wochenendes schon mit der Herzensfrau auf einem der vielen Berliner Weihnachtsmärkte (auf der Suche nach polnischem Bigos, den ich JEDES JAHR DORT ESSE - und den es dieses Jahr nicht gab *grumpf*).

Heute bin ich aber wieder lesend und schreibend mit dabei. Und war nach dem Aufstehen schon ganz happy, als ich die Rollos im Schlafzimmer hochzog: es schneit!!!

Ganz stilecht gab es bei mir dazu ein Spekulatius-Frühstück (keine Sorge, ich esse nachher noch was Vernünftiges, aber nach dem Arbeitsstress der letzten Wochen habe ich mir heute einen Gammeltag verordnet. Da darf frau auch unvernünftig sein).

Meine neue Lieblings-Bibliothek hat mir ja einen ganzen Stapel Crime-Zeitschriften (wahre Verbrechen) geschenkt. So gut, wie die immer noch aussehen, bin ich wohl ohnehin die einzige, die die ausleiht. 🙈

Damit bringe ich mich jetzt in Lesestimmung, höre passend (?) dazu die  wundervolle Weihnachts-CD von Klassik-Radio, die ich mir letztes Jahr mal gegönnt habe (denn die ist Cover-verprechend tatsächlich "entspannend) und schau gleich mal, was Ihr so treibt.

Bis später, Ihr Lieben.


🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼

Update, 14 Uhr: Ich mag Schnee ja wirklich gern, aber leider ist durch den Niederschlag heute auch so ein Tag, an dem man das Gefühl hat, dass es überhaupt nicht richtig hell wird. Seit um 12 Uhr habe ich jetzt schon die ersten Kerzen an.

Keine Ahnung, ob es am Wetter liegt, aber leider habe ich seit dem Vormittag auch mit fiesen Kopfschmerzen zu kämpfen.
Da mag ich eigentlich gar keine zusätzliche Lampe anmachen und die Weihnachtsmusik ist auch schon eine Weile aus.

*grumpf*

Wenn ich mir schonmal einen Gammeltag verordne. Kommt mein Körper kaum damit zurecht.

Dabei musste ich mich heute auch wirklich bewusst bremsen, nicht doch noch auf die Idee zu kommen Wäsche zu waschen / zu putzen / Post zu beantworten o.ä.

Nein, nein, ich lag tapfer auf meiner Couch und habe in Tinderella. Viele Frösche müsst Du küssen gelesen, in dem es um ziemlich schräge Dates bei Tinder geht und das sich wirklich kurzweilig wegliest. Nur noch ein paar Seiten.....

Ansonsten bin ich mittlerweile von Tee auf Kinderpunsch umgestiegen. Nachdem ich zum Mittag brav einen Salat gemümmelt habe, um das Vitaminkonto wieder zu füllen.

Lässt es Euch gut gehen!

🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼


Update, 18 Uhr:  Tinderella habe ich beendet und dafür mit etwas Weihnachtlichem begonnen: Jan Weiler ist vielen sicher durch seine Antonio-Reihe bekannt und aktuell Das Pubertier.

Beide Handlungsstränge (sein Schwiegervater und seine pubertierende Tochter) finden sich auch in seinem Bericht aus dem Christstollen. Eine kleine Sammlung von Kolumnen, die mit dem Martintag beginnen und sich chronologisch bis zum Beginn der Faschingszeit durchziehen. Nach Jan Weiler ist die Weihnachtszeit genauso lang. Faktisch habe ich eher das Gefühl, ihm ist nicht so viel zu Weihnachten eingefallen und wollte noch ein paar zusätzliche Kolumnen unterbringen.

Leider habe ich immer noch ein wenig mit Kopfschmerzen zu tun. Deswegen bin ich jetzt erstmal auf Woody Allen umgestiegen und schaue mir Blue Jasmine an.
Ein Film über den sozialen Abstieg einer Frau, deren Mann sein Geld ergaunert und sie damit mit in den Abgrund gerissen hat. Cate Blanchett hat dafür den Oskar bekommen. Natürlich gucke ich mir den nur wegen ihr an. 😍

🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼

Update, Sonntag, 2 Uhr morgens: So, Cate Blanchett endete bei Woody Allen natürlich tragisch, Jan Weiler ist ausgelesen und ich habe es dann erstmal mit Schlafen probiert - Nur leider bin ich schon wieder wach. Das habe ich leider in letzter Zeit wieder häufig, dass ich unter Schlafstörungen leide. Was am Wochenende ja irgendwie noch verkraftbar ist, aber mich unter der Woche leider furchtbar schlaucht. Mal schauen, ob ich ein Hörbuch finde, mit dem ich wieder einschlafen kann.

🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼🎅👼

Update, Sonntag, 13.30 Uhr: Leider werdet Ihr hier heute nicht mehr so viel von mir lesen, da ich gleich zum Spielenachmittag bei Freunden fahre. 
 
Leider war der Vormittag bis dahin wenig besinnlich. Mein Drucker hat nämlich seinen Geist aufgegeben und ich war jetzt die ganze Zeit damit beschäftigt, den irgendwie wieder zum Laufen zu bringen, da ich bis morgen dringend etwas ausdrucken muss. *war-ja-klar*
Bisher erfolglos. 
 
Ich hoffe, Euch geht es gut, ich lese dann mal heute Abend bei Euch rein.
 
LG,
 

Donnerstag, 7. Dezember 2017

REZENSION: Der Tag, an dem wir dich vergaßen

   Titel: Der Tag, an dem wir dich vergaßen
Autorin: Diane Chamberlain
Verlag: HaperCollins
Seiten: 400

Kurzinhalt (Verlagstext):

Nach dem Tod ihres Vaters kehrt Riley MacPherson nach North Carolina zurück. Jahrelang hat sie diesen Ort gemieden – zu zerrüttet war ihre Familie seit dem Selbstmord ihrer Schwester vor über 20 Jahren.
Als Riley ihr Elternhaus ausräumt findet sie eine Schachtel mit alten Zeitungsartikeln und macht eine schockierende Entdeckung: Lebt ihre totgeglaubte Schwester etwa noch? Was ist damals geschehen? Doch bei ihren Nachforschungen stößt Riley auf eine undurchdringliche Mauer des Schweigens …

Meine Meinung:

Das Buch beginnt damit, dass Riley nach dem Tod ihres Vaters in ihr Elternhaus zurückkehrt, um es auszuräumen. Mit jedem Fund im Haus wird dabei deutlich, dass sie ihren Vater offenbar doch nicht so gut kannte, wie sie glaubte.

Gleichzeitig hört sie aufeinmal von einer Nachbarin, sie sei adoptiert worden.

Neben diesen ohnehin schon für Gefühlschaos sorgenden Handlungsfäden wird sie beim Ausräumen auch an ihre Schwester erinnert, die sie nie kennen lernen durfte.
Angeblich hat sich diese umgebracht, als Riley selbst noch ganz klein war.  Ihr schwer traumatisierter Bruder ist ihr diesbezüglich keine Hilfe.


Bis dahin fand ich das Buch durchaus noch spannend, lässt es einen doch darüber nachdenken, inwiefern "Wirklichkeiten" nur suggeriert werden und eigentlich gar nicht existieren.
Wie Realitäten auch von Menschen gemacht werden. Möglicherweise auch im eigenen Leben.

In einem zweiten Teil springt das Buch 20 Jahre zurück und man beginnt nach und nach zu erfahren, was mit Rileys Schwester geschehen ist.

Dabei muss man feststellen, dass Riley leider oft mit verschlossenen Ohren durch das Buch stolpert.
Da werden ihr entscheidende Hinweise regelrecht vor die Füße geworfen, Sätze, bei denen jeder Leser zu gern nachgehakt hätte, doch die Protagonistin ignoriert sie stoisch - nur, um die Handlung so noch unnötig weiter in die Länge zu ziehen.

Das hat das Buch leider irgendwann unglaublich zäh gemacht und ich habe ewig gebraucht, um es auszulesen, auch wenn es zum Ende hin nochmal an Fahrt aufnimmt.

Fazit:

Guter Anfang, der einen über vermeintliche Realitäten nachdenken lässt- Zieht sich leider nachher endlos.






 

Montag, 4. Dezember 2017

Oktober- und November-Impressionen




Bildergebnis für kranke frau clipart

Nachdem ich fast den ganzen Oktober krank war, haben die Herzensfrau und ich uns in die Sonne gerettet und fast 2 Wochen Urlaub genossen (wobei ich mir einen Herzenswunsch erfüllt und mal die Emirate kennen gelernt habe) - nur, um Anfang November ins kalte Berlin zurückzukehren und mir gleich den nächsten Infekt auf die Lungen zu nageln.

Irgendwann hat frau die Nase buchstäblich voll.


Entsprechend ruhig war es hier. Ich mochte nicht mehr lesen, keine Hörbücher hören, war auch kaum noch auf Euren Blogs unterwegs, geschweige denn, dass ich mich um meinen gekümmert habe - gar nichts mehr.
Hab mich nur noch irgendwie zur Arbeit geschleppt.

Und "nebenbei" mein Projekt des Kellerentmistens verwirklicht. Da ich unbedingt Platz für "etwas Neues" in meinem Leben schaffen will.
Damit sind jedoch keine Dinge gemeint, sondern eine gemeinsame Zukunft mit der Herzenfrau. Aber davon bei Gelegenheit mehr.


Bildergebnis für vorsätzeZunächst mal werfe ich einen Blick zurück auf meine Jahresvorhaben für 2017, für die ich nur noch wenige Wochen Zeit habe:

😒 1. ein Klavierstück fließend spielen lernen - ähem...vielleicht ist das ja jetzt was für die Vorweihnachtszeit...

😑 2. Keller weiter entrümpeln - hhabe ich in den letzten 3 Monaten wirklich intensiv gemacht, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor mir. Jedoch werde ich immer freier darin, Sachen auszusortieren, ohne lange darüber nachzudenken. Ich hänge mein Herz nicht mehr an Dinge. Es gibt Wichtigeres im Leben.

😑 3. Autokino, Freiluftkino, 3x Theater, Oper - Zu Weihnachten steht endlich die Oper an, ich war mehrmals im Kino und zweimal im Theater. Autokino wird im Winter wohl nix mehr.

😍 4. in einer Sache so richtig verlieren - verliere mich noch immer in den Augen der wundervollen Frau an meiner Seite... auch wenn ich darüber oft viele andere Vorhaben vergesse

😊 5. Tango Argentino lernen - hake ich mal ab. Ich habe mehrere Kurse gemacht, die Grundlagen sind klar, vielleicht mache ich irgendwann weiter. Momentan fehlt mir dafür leider die Zeit (und auch die Tanzpartnerin).

😕  6. 1x die Woche Sport machen - Seit dem Sommer trage ich ein "Überwachungsarmband", so dass ich zumindesr einen Überblick darüber habe, wieviel Schritte ich am Tag so mache, um in Bewegung zu bleiben. Ansonsten habe ich mir vorgenommen, jetzt mal wieder häufiger ins Fitnessstudion zu gehen..

😕7. auf Zucker verzichten - Es geht so. Ich habe schon das Gefühl, dass ich nicht mehr so einen intensives bedürfnis nach Zucker haben wie zu anderen Zeiten. Wenn ich aber im Stress bin, muss ich "mal schnell" Kohlenhydrate nachschieben. Oft auf ungesunde Art. Aber ich bin mir dessen zumindest bewusst.

😑 8. wieder Hosen tragen, die nicht mehr passen - ich habe dann mal meinen Kleiderschrank ausgemistet. Fertig.

😑 9. mein Stresslevel runterfahren - naja. Durch die bewusst eingebauten Spaziergängen (siehe Nr. 6), versuche ich mir zumindest immer mal wieder Auszeiten zu nehmen. Aber momentan haben die Tage für mich meist zu wenig Stunden

😒 10. einen digital-freien Tag - nee, das klappt momentan gar nicht. Dafür bin ich auch viel zu sehr damit beschäftigt, aussortierte Sachen aus meinem Keller bei EBAY reinzusetzen, Podcast zu hören oder in meiner digitalen Bibliothek zu stöbern. Aber ich surfe kaum noch sinnlos im Netz oder verdaddel anderweitig meine Zeit. Dafür ist mir diese mittlerweile viel zu kostbar geworden. Genauso wie die bewusste Konzentration auf DEN Menschen, der mir gerade realgegenübersitzt.

😊 11. meinen Freunden wieder mehr analoge Zeit widmen - da bin ich weiter dran. Ich versuche mindestens einmal im Monat mit einem von ihnen ein treffen. Man muss manchmal hartnäckig sein. Aber es klappt.

😒 Möchte ich gern endlich etwas zuende schreiben - tja, auch dafür brauche ich Ruhe und Zeit. Winter is coming!

Tja, das heißt für den Dezember wohl schreiben (vor allem auch, was für den Blog noch liegen geblieben ist), Klavier spielen und zum Sport gehen.

Aber leider ist Vorweihnachtszeit auch immer viel Stress auf Arbeit.
Mal schauen.
Ansonsten nehme ich einiges mit ins 2018.

Ich setze mich da nicht mehr unter Druck. Und dieVorweihnachtszeit soll ja eigentlich auch BESINNLICH sein.

In diesem Sinne! Habt einen schöne Zeit!

Bildergebnis für weihnachten linie

Montag, 27. November 2017

Das war "Die Buch" 2017 in Berlin

Oh, Berlin bekommt eine eigene Buchmesse?



Schon zum 4. Mal fand "Die Buch" statt - zum ersten Mal von mir bemerkt.
Und das, obwohl sie angeblich die "drittgrößte" Buchmesse in Deutschland ist - nach Frankfurt und Leipzig.
 
Entsprechend freudig fuhr ich also am Wochenende in ESTREL-Center, wobei ich mich fragte, warum es solange gedauert hat, dass die HAUPTSTADT nun auch eine Buchmesse bekommt.


Eintritt gezahlt, Tür auf.... und was soll ich sagen, ich dachte, ich stehe in der Provinz (Die Provinz möge mir vergeben, dass ich dieses Klischee mal bedienen muss, aber ich hoffe, das klärt sich mit den nächsten Zeilen... Berlin ist nunmal Provinz *augenroll*).

EIN einziger Raum mit ALLEN Verlagen.



Wobei ich gleich vorwegschicken muss, dass ich - bis auf einen Verlag, der genauso ratlos wie ich im Raum stand - echt KEINEN kannte.

Das waren lauter SELFPUBLISHER- und INDEPENDENCE-Verlage.
Hauptsparte: Fantasy.



Nachdem ich meine erste Verwirrung überwunden hatte, bin ich natürlich trotzdem durch die einzelnen Stände gewuselt und habe auch die eine oder andere nette Idee gefunden.

Wie etwa die Comics, die uns die Deutsche Geschichte etwas näher bringen sollen ("Amazon-frei", wie extra betont wurde) oder die Märchen 2.0 - die auf lustige Art umgeschrieben und ergänzt worden sind.








Trotzdem war ich echt enttäuscht. Wo waren PIPER, Knaur, Heyne & Co?

Vielleicht hätte ich mal vorher in den Messekatalog schauen sollen. Da stand explizit drin, dass es darum geht, kleine Verlage bekannter zu machen.
Dennoch fand ich es schade, dass dies dann offenbar nur unter Ausschluss (?) der anderen Verlage geschieht.

Auch untereinander schienen die Verlage miteinander zu fremdeln.

Da gab es z.B. eine reine GAY-Ecke. Die Lesbe in mir war darüber natürlich begeistert. Allerdings war dem Verlag DANEBEN nicht so ganz klar, wo er da gelandet war bzw. dass er "im Grenzbereich" war.

Da gab es dann die Situation, dass mir ein Flyer "für einen wirklichen tollen Liebesroman" in die Hand gedrückt wurde.
Ich frage also logischerweise zurück: Mann/ Mann oder Frau/ Frau?
Die Flyer-Trägerin guckte mich völlig irretiert an und meinte: Mann/Frau NATÜRLICH.

Na, so natürlich nicht, da schien sie noch nicht auf den Tisch NEBENAN geguckt zu haben.



So richtig warm bin ich mit dieser Messe insofern nicht geworden.

Trotz einiger witziger Highlights, wie dem Bücher-Halter für Kids. Überhaupt war die Kinder-Ecke für mich noch die symphatischste.


Hier konnte man auch basteln, wenn man ein paar "alte" Bücher zuviel hatte.

War noch jemand auf "der Buch" in Berlin und mag seine Eindrücke mit mir teilen?

Samstag, 18. November 2017

Rückmeldung

So, Ihr Lieben,

ich wollte mich mal aus dem Urlaub zurückmelden, nicht dass Ihr denkt, ich bin in der Wüste geblieben oder gegen das eine oder andere Kamel eingetauscht worden.

Vielmehr ist irgendwie in den letzten Wochen der Wurm drin.

Ich war ja schon vor dem Urlaub krank, hab mich dann im Urlaub so halbwegs berappelt (ja, und sogar mal ein Buch zuende gelesen!), komme zurück und habe nicht nur einen Außentemperaturunterschied von knapp 30 Grad, sondern auch erstmal eine defekte Heizung. 10 Tage lang.

Mit dem Ergebnis, dass ich natürlich gleich wieder krank bin.

Ich mag gerade nicht mehr. :(((

Aber ich wollte Euch zumindest mal ein Lebenszeichen da lassen. Und ein Foto von einem READ-RELISH-RETURN-Bücherregal, das ich in einer kleinen Mall in Dubai gemacht habe.

Nette Idee, hätte ich auch gern bei mir um die Ecke:





Freitag, 20. Oktober 2017

Urlaub

So, die letzten Wochen hatten es gesundheitlich ziemlich in sich. 😕

Nun sind wir zwar zumindest in der Lage, morgen in den Urlaub zu fliegen, aber wenn wir zurückkommen ist das Herbstlesen schon vorbei.
Und wahrscheinlich hängt nicht ein Blatt mehr am Baum.



Schade.
Ich hatte mich so drauf gefreut. 😢

Dafür habe ich zumindest ein Wochenende genutzt, um endlich mal wieder das "Festival of lights" zu besuchen, was mir ja im letzten Jahr irgendwie nicht geglückt ist.




Ansonsten hoffe ich darauf, dass wir uns bei Arianas Adventslesen wiederlesen Ariana, ichh offe, ich greife nicht vor, wenn ich behaupte, dass das dieses Jahr wieder stattfindet ;).

Vorher habe ich aber hoffentlich neue Rezensionen im Gepäck. Ich veranstalte dann jetzt mein eigenes Herbstlesen. Unter arabischer Sonne.

Der Koffer ist jedenfalls voll mit Hörbüchern und Ebooks.

Lasst es Euch bis dahin gut gehen!