Dienstag, 7. April 2020

RÜCKBLICK: 6. Fastenwoche (01.04.20 - 07.04.20)


Treppensteigen ist immer noch nicht meine Kernkompetenz, aber da dies (schon! 😱) die letzte komplette Fastenwoche war, habe ich mich nun doch noch einmal motiviert, um das eine oder andere auszumisten. Das kann auch vom Schreibtisch aus passieren.
Ursprünglich hatte ich ja in dieser Woche angefangen, mal meine Festplatte auszumisten und aufzuräumen. Da muss man sich nicht wirklich bewegen. Allerdings lässt sich das natürlich nicht wirklich beziffern. Führte aber noch viel weiter....

Tag 36: Aber zunächst einmal habe ich mich von den Jacken getrennt, die letzte Woche noch auf meinem "Vielleicht"- Stapel lagen. Manchmal hilft es wirklich, noch einmal ein paar Tage darüber nachzudenken, statt alles wieder zurück in den Schrank zu stopfen. Auf die Art verabschiedet man sich innerlich und tatsächlich habe ich nun sogar noch 4 Winter-Jacken aussortiert, die ich alle überhaupt nicht mehr anhatte - bevor die Saison vorbei ist.
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Tag 37: Da ich gerade dabei war, habe ich auch gleich mal geschaut, welche Winterpullover ich ebenfalls in dieser Saison ignoriert habe. 2 passen überhaupt nicht mehr und einer hat irgendetwas, was ich nicht mag. Ich kann gar nicht sagen, was das ist. Er passt, er sieht gut aus, aber wenn ich ihn anhabe....

Da kam mir dann Marie Kondo (LINK zu Amazon) mit ihrem "Does it sparks joy?" zu Hilfe, denn das kann ich ganz klar mit "NO" beantworten.
Und entsprechend richtig ist dann die Entscheidung loszulassen.
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Tag 38: Nun begann meine Schreibtisch-Aktion. Eigentlich saß ich, wie oben schon erwähnt, wegen meiner Festplatte an meinem Rechner. Wie es dann oft so ist, beginnt der Blick zu schweifen. Mich nervte das Chaos auf meinem Schreibtisch schon länger. Und so begann ich den nicht nur aufzuräumen, sondern auch mal all meine Stifte in die Hand zu nehmen und durchzutesten.

Kennt Ihr das? Ihr habt 1000 Kugelschreiber, aber wenn ihr einen braucht, schreibt er garantiert nicht?  Darauf hatte ich keine Lust mehr. Also habe ich alle mal durchprobiert und die, nicht schrieben, sind gleich weggewandert und die, die nicht gut in der Hand lagen, nehme ich jetzt mit auf Arbeit. Da habe ich ohnehin immer Schwund, da die KollegInnen gern mal welche einstecken. Natürlich nur aus Versehen. Hoffe ich.
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Tag 39: Nenne ich mal Regal- und Handtaschenfunde. Neben meinem Schreibtisch steht ein Bücherregal. Auch da gab es einiges, worauf ich immer vom Schreibtisch aus geschaut und was mich genervt hat. In meinem Bücherregal sind nämlich nicht nur Bücher. Sondern auch der eine oder andere Dekoartikel. Oder Dinge, die ich da mal geparkt habe und zum Dauerparker wurden.

Daher fing ich nicht nur an mal mein Regal aufzuräumen und nach "Komono" (wie Marie Kondo Kleinkram auf japanisch nennt)zu durchforsten, auch meine Handtaschen sind da eine Fundgrube und ein Loch ohne Boden. Ich habe einiges gefunden (Sonnenbrillen ohne Stärke kann ich nicht mehr tragen, ich bin blind wie ein Maulwurf; der Labello roch nicht mehr gut; die Nagelfeile geht nicht bei meinen Nögeln usw.), wovon ich nicht alles hier fotografisch abbilden will. Manche Sachen sind etwas peinlich.
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Tag 40: Braucht man wirklich noch Nachschlagewerke in Papierform? Eigentlich schaue ich englische Wörter nur noch auf meinem Handy nach und auch für Fremdwörter und schwierige Schreibweisen von Wörtern befrage ich GOOGLE. Ich habe noch ein paar kleinere Wörterbücher für mögliche Reisen ohne Internet aufgehoben, aber auch hier werde ich beobachten, ob ich die tatsächlich benutze. Mittlerweile hat man ja kaum noch Orte, wo man wirklich OFFLINE ist. Es sein denn, man legt es darauf an.
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Tag 41: Und wenn ich gerade schon dabei war, meinen Schreibtisch auszumisten, ist auch ein weiterer Schrank mit Arbeitssachen gefilzt worden, der sicher noch einiges zu bieten hat, was weg kann. Aber da muss ich mich langsam herantasten. Obwohl da nur wenig wirklich "JOY" aulöst. Aber ich habe jetzt mal den einen Schrank in einen Hobbyschrank umfunktioniert, wo wirklich nur noch Dinge für meine privaten Hobbies drin sind und die Arbeitssachen sind da rausgeflogen.

So durften 5 volle Ordner gehen. Fühlt sich gleich viel besser an.
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Tag 42: Hat zwar nichts mit meinem Schreibtisch zu tun. Ist aber auch etwas, wo ich Euch aussagekräftige Fotos erspare. *lach* Ihr seht nur die Trägerriemchen. 👙

Das war mal so eine Spontanaktion direkt nach dem Aufstehen. Frei nach dem Motto: Da war doch noch so eine fast vergessene Kiste in meinem Schrank....

Das Auswahlkriterium war hier: Kann nicht atmen. Weg. 😅

Nein, das ist natürlich übertrieben, aber ich wundere mich schon, in was ich mich früher so gequetscht habe. Da mag ich es heute legerer.

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👉FAZIT Sechste Fastenwoche: Manchmal lohnt es sich, an einer einzigen Stelle genauer hinzusehen. Das kann sich plötzlich zu einem Ausmisten über eine ganze Woche ausdehnen. Tatsächlich bin ich immer noch nicht fertig mit meinem Regal. Es gibt da noch so einiges.
Viele Dinge sieht man, nimmt sie aber offenbar nicht mehr wirklich wahr. Und das ist das Gefährliche, was zum Anhäufen unnützer Dinge führt.


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Kommentare:

  1. *blickt aufs Beitragsdatum* Ich hatte wirklich schon sehr lange keine Zeit und Ruhe mehr für meinen Feedreader ... Oo

    Auch die sechste Fastenwoche war also eine erfolgreiche Ausmiste- und Überdenkwoche für dich! Gratuliere! :) "Bereitet es mir Freude" finde ich auch immer ein sehr wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, ob ich etwas behalten will. Wobei ich zugeben muss, dass ich trotzdem so einige Dinge habe, die mir keine Freude bereiten, weil ich die erst ausmisten kann, wenn die Schenkerin (genau gesagt meine Mutter) ganz sicher nicht mehr danach fragen wird. Zum Glück sind es nicht so viele und schon gar keine platzraubenden Teile, die haben in der Kiste mit Weihnachtsdeko Platz und stören dort nicht. Dafür habe ich sie in der Regel einmal pro Jahr im Blick, so dass sie nicht in Vergessenheit geraten. ;)

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    1. @ Konstanze

      Gerade das mit den Geschenken finde ich ein Riesenthema. Ich versuche auch immer alle Leuten zu sagen, dass ich mich mehr freue, wenn sie mir Zeit oder gemeinsame Unternehmungen schenken. Da haben doch dann beide was von.

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    2. Wenn meine Mutter mir je zugehört und meine Wünsche in Betracht gezogen hätte, dann wäre das vielleicht eine Alternative. Dummerweise haben wir inzwischen ja auch keine Katzen mehr, die zerbrechliche Gegenstände aus Versehen zerstören könnten. ;)

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